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Highlight: ROLLING STONE hat gewählt: Die besten Alben des ersten Halbjahres 2019

HERO: Billie Eilish und Billie Joe Armstrong im Interview

BilBillie Eilishs großer Bruder Finneas O’Connell, der ihre Musik produziert, war als junger Teenager so ein großer Green-Day-Fan – besonders Billie Joe Armstrong verehrte er, dass Billie Eilish, seit sie neun Jahre alt war, auch sehr viel Green Day hörte. Dass sie jetzt neben keinem Geringeren als Armstrong zum Interview saß, konnte sie kaum glauben.

Die beiden trafen sich in Los Angeles auf dem Rücksitz von Armstrongs 63er Ford Falcon. Beide tragen Shirts mit aufgesticktem „Billie“ und Billie Joe Armstrong kann es auch nicht richtig fassen, dass er die größte Pop-Newcomerin trifft. Was er aber noch viel überraschender findet, ist, als Eilish ihm verrät, dass ihr Green-Day-Lieblingssong „All by Myself“ ist. Ein akustischer Hidden-Track vom 1994er-Album „Dookie“, der vom Schlagzeuger gesungen wird.

Green Day hatten ihren internationalen Durchbruch mit „Dookie“ – im Interview erzählt Armstrong: „Ich hab nicht wirklich innegehalten, um an den Rosen zu schnuppern Später habe ich mich gefragt: ,Habe ich das genossen? Hat das Spaß gemacht?‘ Weil das Gefühl, das du hast, wenn du als Musiker berühmt wirst, das passiert kein zweites Mal. Danach musst du Neues erschaffen, damit die Dinge in deinem Leben interessant bleiben.“

Dazu hat Eilish, die sozusagen über Nacht mit ihrem Song „Ocean Eyes“ berühmt wurde, natürlich auch etwas zu sagen: „Mein nächstes Album verfolgt mich. Es gab eine Zeit, da habe ich mich gefragt: ,Mag ich Musik überhaupt?‘ Es fühlt sich an, als wäre ich einfach zu viel auf Tour. Ich meine nicht die Shows, die sind immer mein Lieblingspart. Aber ich meine das Reisen und das ständige Alleinsein, in einem kalten Bus in Europa, schreckliches Essen, und wenn du zurückkommst, haben sich alle irgendwie weiter- und von dir wegbewegt. Diese letzte Tour war die erste, die ich jemals genossen habe. Ich hab das Gefühl, ich habe diese Wahnsinnssache und ich kann es jetzt erst erkennen.“

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf rollingstone.com erschienen.

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