Bob Dylan verkauft Rechte an den Aufnahmen an Sony Music


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Im vergangenen Jahr verkaufte Bob Dylan seine Verlagsrechte für 300 Millionen an Universal Music. Seine „Recording Rights“, die Rechte an den Aufnahmen, hat er nun an Sony Music Entertainment verkauft. Columbia Records veröffentlicht seine Platten weiterhin, seit nunmehr 60 Jahren.

Der Startschuss, Rechte an Sony Music zu abzutreten, sei hierfür bereits im Juli des vergangenen Jahres gefallen. Die Abmachung regle, dass alle Rechte aus alten sowie neuen Veröffentlichungen an Sony Music überspringen. Zwar wurde für den Kauf keine Summe genannt, doch könnte man nach Einschätzungen des Branchenmagazins „Variety“ mit einem Kaufpreis von 150  bis 200 Millionen US-Dollar rechnen.

Der Musiker arbeitet seit über fünf Dekaden mit dem Label Columbia  Records zusammen, welches zur Liste der Sony Music Labels gehört. Die Bekanntgabe Sonys erfolgte am 24. Januar auf deren Website – wobei sie auch ein Zitat Dylans verwendeten: „ Ich bin froh, dass alle meine Aufnahmen dort bleiben können, wo sie hingehören.“ Dylan hatte zuvor alle Rechte im Jahr 2020 für rund 300 Millionen US-Dollar an den Konzern Universal Music verkauft. Dieser Fall und viele weitere verdeutlichen: Der Kampf um Musikrechte ist aus heutiger Sicht so profitabel wie nie.