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Bono von U2: „Musik ist sehr mädchenhaft geworden“


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In einem Interview mit der US-Ausgabe des ROLLING STONE äußerte sich U2-Sänger Bono vor nicht allzu langer Zeit auch zur aktuellen Musiklandschaft und zeigte sich dabei durchaus besorgt.

So sei sein Sohn zwar der Meinung, dass die nächste „Rock-&-Roll-Revolution unmittelbar bevorstehe“, Bono selbst hat jedoch eine sehr andere, eher skeptische Sicht auf die Dinge. Er findet nämlich, dass „Musik sehr mädchenhaft“ geworden ist. Kurz darauf relativiert er seine Meinung aber noch:

Wut tut gut

„Das hat natürlich auch gute Seiten. Aber Hip-Hop ist aktuell der einzige Ort für junge männliche Wut. Und das ist nicht gut. Als ich 16 war, hatte ich sehr viel Wut in mir. Man muss einen Ort dafür und für Gitarren finden. Ob es mit einer Drum-Machine gemacht ist, ist mir egal. Sobald etwas konserviert  wird, ist es verdammt noch mal vorbei. Man kann es dann auch gleich in Formaldehyd packen. Denn was ist Rock & Roll letztendlich? Wut steht im Zentrum.“

Anschließend zählt Bono noch einige männliche Band wie The Who und Pearl Jam auf, um seinen Standpunkt zu untermauern. Aber haben eigentlich nur Männer Wut im Bauch?


Die besten Musiker aller Zeiten: The Clash – Essay von The Edge (U2)

The Clash Von The Edge Tausende Garagenbands in ganz Irland und Großbritannien sind nur wegen The Clash entstanden. Sie live zu sehen war für U2 und viele andere aus unserer Generation ein Ereignis, das unser Leben verändert hat. Man kann’s nicht anders beschreiben. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie ich The Clash das erste Mal sah. Das war im Oktober 1977 in Dublin. Sie tourten mit ihrem ersten Album und spielten in einem 1200 Leute fassenden Saal im Trinity College. Dublin hatte so was noch nie erlebt Der Auftritt schlug mächtig Wellen, und ich treffe heute noch Leute –…
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