Hoch lebe die Freikörperkultur: Britney Spears kuschelt nackt mit ihrem Hund


von

Seit einigen Monaten frönt Britney Spears der Freikörperkultur, die im Übrigen ihren Anfang in Deutschland nahm und schon im ausgehenden 19. Jahrhundert das philiströse Kaiserreich empörte. Bis in das Jahr 2022 hat sich der Umgang mit Nudität ins Gegenteil verkehrt: Für das Entblößen des Leibes wird man auf den sozialen Plattformen als sich von Klischees und reaktionären Konventionen freikämpfendes Individuum gelobpreist.

Kleider als Ballast

Im vergangenen Jahr hat sich Britney Spears noch aus ganz anderen Ketten befreit, nämlich denen der väterlichen Vormundschaft – den gerichtlichen Sieg im Sinne der Justitia scheint sie unter anderem mit augenfälliger Nacktheit zu zelebrieren. So ist die Sängerin, die gerade ihr drittes Kind erwartet, auf ihren jüngsten Schnappschüssen mit ihrem Australian-Shepard-Welpen Sawyer auf dem Arm zu sehen – unbedeckt, versteht sich. Nur ein kleiner Diamant verhüllt wenigstens die intimste Stelle ihrer Hüftregion.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Britney Spears (@britneyspears)

Auf den Spuren von Sartre und Camus

Das letzte Bild der Fotoserie zeigt einen Hund, der auf einem Felsen bei aufgehender Sonne das Meer beobachtet. Es wurde versehen mit dem existenzialistisch anmutenden Zitat (hier die übersetzte Fassung): „Wenn Du jemanden liebst, lass ihn frei. Wenn du jemanden hasst, lass ihn frei. Im Grunde genommen lass alle frei und hol dir einen Hund. Menschen sind dumm.“