Bundestagswahl 2021: Dieser Wahl-O-Mat gleicht den eigenen Musikgeschmack mit dem der Parteien ab


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Am 26. September findet die Bundestagswahl 2021 statt. Der offizielle Wahl-O-Mat von der Bundeszentrale für politische Bildung kann als Entscheidungshilfe vom 2. September an genutzt werden. Einen inoffiziellen Wahl-O-Mat gibt es schon jetzt – in dem werden Fragen beantwortet, die andere gar nicht stellen: Der Musikstreamingdienst Deezer hat am 31. August seinen Musik-O-Mat gelauncht, der seinen Nutzer*innen verraten soll, mit welchen Parteien ihr Musikgeschmack übereinstimmt.

Konkret funktioniert das so: Neun Fragen mit je fünf Antwortmöglichkeiten müssen beantworten werden. Darunter etwa die Frage nach Klassikern, die in keiner Sammlung fehlen dürfen (darunter „Freiheit“ von Westernhagen, „Respect“ von Aretha Franklin und „Imagine“ von John Lennon), nach dem besten Sommersong 2021 oder danach, welcher Schlager am besten „zu dir“ passt. Leider muss pro Frage eine Antwort gegeben werden, Enthaltungen oder nachträgliche Gewichtungen wie beim „echten“ Wahl-O-Mat sind nicht möglich. Nach dem schließlichen Abgleich mit den Antworten der von Deezer befragten Parteien CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke wird ausgewertet, mit welcher jener Parteien der eigene Musikgeschmack am ehesten übereinstimmt. Auf der Homepage des Streamingdienstes lassen sich außerdem offizielle Playlists genannter Parteien hören. 

Deezer erklärt zu seinem Musik-O-Mat:

„Weder Deezer noch die genannten Künstler:innen unterstützen die genannten Parteien oder deren Partei- oder Wahlprogramme. Deezer hat den Parteien Fragen gestellt, die diese mit Songtiteln beantwortet haben. Die Auswahl der Songs wurde alleine von den Parteien durchgeführt, sie bedeutet keine Unterstützung der Künstler:innen oder Deezer für diese Parteien. Das Ergebnis des Musik-O-Mats ist keine Wahlempfehlung sondern zeigt lediglich eine Übereinstimmung zwischen persönlichen Musikgeschmack und den Antworten der Parteien. Deezer hat alle als etabliert geltenden Parteien befragt. Aufgrund eines ausstehenden Gerichtsurteils im Streit über die Einstufung der Alternative für Deutschland als rechtsextremistischen Verdachtsfall hat Deezer die AfD nicht befragt. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.“

Unnötig zu sagen: Man tut natürlich tatsächlich gut daran, seine Wahlentscheidung NICHT von musikalischen Vorlieben abhängig zu machen, sondern ganz allein vom Inhalt der Parteiprogramme.

+++ Diese News erschien zuerst auf musikexpress.de +++