Bushido: ‚Peter Maffay hat mir körperliche Gewalt angedroht‘


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In einem Gespräch mit „Die Welt“ hat Bushido erzählt, dass Peter Maffay ihm körperliche Gewalt angedroht hatte. Der Altrocker habe so erreichen wollen, dass der Rapper sich „für seine Vergangenheit“ entschuldige. Laut „Welt“ habe Maffay seinem Kollegen zuvor einen Brief geschrieben. Darin habe er verlangt, dass Bushido „alle CDs mit frauenfeindlichen, homophoben und allgemein beleidigenden Inhalten aus dem Handel nimmt – sonst wäre er zu weiteren gemeinsamen Auftritten nicht mehr bereit.“ Der Rapper habe das Schreiben zunächst ignoriert – dann habe der 64-Jährige Sänger ihn angerufen und aufgefordert, sich öffentlich für seine Vergangenheit zu entschuldigen. Ansonsten „könne man das auch anders klären“. Bushido: „Peter Maffay hat mir mit einer körperlichen Auseinandersetzung gedroht.“

Peter Maffay war es, der Bushido 2011 den „Integrations-Bambi“ überreicht hatte. Später sagte der Altrocker, dass er seine Übergabe des Preises an den Rapper bedauere, weil der seine kontroversen Haltungen doch nicht abgelegt habe.

Bushido aktuell:

Derzeit ist Bushido mit „Sonny Black“ auf Platz eins der Charts.

Drohungen an Kay One, die Grünen-Politikerin Claudia Roth oder Moderator Markus Lanz – Bushido teilt, weil das gute Eigenwerbung ist, gerne gegen andere Prominente aus. Nun geht der Rapper auf Jürgen Klopp los, Trainer des Fußballvereins Borussia Dortmund.

In seinem neuen Song „Haifisch“ singt Bushido: “Hoffentlich erstickt dein fetter Vater an seinem Schweinefleisch / erstickt an seinem Dosenbier / Der Jürgen Klopp in Birkenstock / Lustig, lustig, wenn ich ihm sein Maul mit meinem Gürtel stopf”.

Laut „Meedia.de“ habe „DerWesten“ den BVB kontaktiert und um Stellungnahme gebeten. Antwort eines Sprechers: “Für Borussia Dortmund gibt es nichts Wichtigeres als Fußball. Und nichts Unwichtigeres als solche Nicht-Themen.”

Derzeit übt Bushido sich wieder im Angriff. In einem Interview mit „16BARS.TV“ beschimpfte der 35-Jährige den Moderator Markus Lanz unlängst als „Arschloch“.

„Schadenfreude ist die schönste Freude. Ich liebe es, wenn Leute stolpern und auf die Fresse fliegen. Markus Lanz ist einfach so ein richtig dreckiges Arschloch, weil die mich und Sido so hinter’s Licht geführt haben. Die Sendung war so ein hinterhältiges Ding und seitdem ist dieser Typ [Lanz] für mich gestorben. Wenn ich in vor einem Supermarkt treffe, mit einem Schild ‚Bitte eine kleine Spende‘, dann werde ich den Becher klauen und werfe das Geld weg.“

Aber auch über sein Geschlechterrollen-Bild sprach Bushido im Interview. So kann er sich Ursula von der Leyen gar nicht als Verteidigungsministerin vorstellen: „Generell, nicht, weil’s ne Frau ist. Da wollte wohl jemand demonstrieren, dass man mit der Zeit geht.“

Dass Bushidos Proll-Image durchaus einem Schema folgt, hat „PULS“, der Jugendsender des Bayerischen Rundfunks, schön aufgezeigt.

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