Carmen Geiss: Morddrohungen nach Kritik an Farid Bang und Kollegah

Carmen Geiss: Morddrohungen nach Kritik an Farid Bang und Kollegah

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Trotz antisemitischer Textzeilen hatten Farid Bang und Kollegah vergangene Woche den Echo in der Kategorie Hip-Hop/Urban National erhalten. Jetset-Millionärin und Reality-TV-Star Carmen Geiss machte ihrem Ärger darüber auf Instagram und Facebook Luft. In einem Post hieß es unter anderem: „Kranker Mensch!! (…) Denn du, Farid Bang, bist eine arme Seele und wirklich eine kranke Person, die nicht nur ein Frauenverachter, sondern ein Deutsch-Hasser ist!!!“

Neben Kritik an ihrer Ausdrucksweise (die Millionärsgattin feuerte auch einige fremdenfeindliche Spitzen ab), kassierte Geiss auch harte Worte von Farid-Bang- und Kollegah-Fans – unter anderem auch eine Morddrohung. Ein Jugendlicher hatte geschrieben: „(…) wenn ich dich sehen würde, würde ich dich dafür abstechen (…).“

Laut „Bild“ habe Carmen Geiss deshalb einen Anwalt zu Rate gezogen: „Egal ob Kinder oder nicht – das sind Morddrohungen. Deshalb haben wir einen Anwalt eingeschaltet und werden gegen die Verfasser der Drohungen Strafanzeige stellen. Das sind genau die Leute, die mit den Messern in den Schulen rumlaufen und die Leute abstechen.“

Diese Maßnahme könnte Wirkung gezeigt haben. Auf Facebook veröffentlichte die Millionärin kurze Zeit später einen Chatverlauf mit einer Entschuldigung des Teenagers. Für sie sei die Angelegenheit damit erledigt: „Jetzt weiß ich, warum ich mich allen Hass Kommentaren ausgesetzt habe. Hier mal der erste Jugendliche, der einsichtig geworden ist und ihm werde ich garantiert keine Steine in den Weg legen. Jetzt hoffe ich nur dass es noch einige andere geben wird die sich ein Beispiel an ihm nehmen!!“

Für ihren Mann Robert Geiss scheint die Sache trotzdem noch ein Reizthema zu sein. Der postete zuletzt ein Foto eines Frauenhinterns – mit der Ansage: „Die Hater können mich am A…“

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Kollegah und Farid Bang besuchen Auschwitz

Kollegah und Farid Bang sind der Einladung des Internationalen Auschwitz-Komitees gefolgt und besuchten am Donnerstag (07. Juni) die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Die Führung beim Gang durch die Gedenkstätte übernahmen Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepäsident des Internationalen Auschwitz Komitees. An der  so genannten Todeswand am Block 11 in Auschwitz legten sie zu Ehren der Ermordeten Blumen nieder. Die Einladung erfolgte, nachdem die zwei Rapper mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert wurden. Beide wurden beim Echo für ihr Album „Jung, brutal gutaussehend 3“ ausgezeichnet, die Zeilen wie „Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen“ enthielt. Im Zuge des Echo-Skandals wurde daraufhin der Musikpreis abgeschafft. „Nachdenklich, betroffen, voller…
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