Carrie Henn feiert ihr (peinliches) „Aliens“-Comeback


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Für Sci-Fi-Fans gehört „Aliens“ von Regisseur James Cameron aus dem Jahr 1986 zu einem der besten Science-Fiction- und auch „Alien“-Filme, die jemals gedreht wurden. Die Anhängerschaft ist selbst über 30 Jahre nach der Kinouraufführung immer noch riesig und es gibt dutzende von Büchern, Comics, Hörbüchern und Videospielen, die die Geschichte rund um Ellen Ripley und den Colonial Marines auf dem Planeten LV-426 fortführen. Mit „Aliens: Last Stand“ gibt es jetzt  auch einen neuen Fanfilm, der vor allem wegen einem Detail aus der Masse der Fanveröffentlichungen heraussticht.

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Carrie Henn ist zurück

Denn Newt-Darstellering Carrie Henn hat in dem Film einen kleinen Gastauftritt. „Aliens“ war der erste und einzige Film, in dem Henn mitgespielt hat. Die heute 44-Jährige verdient ihren Lebensunterhalt als Lehrerin, lässt sich aber hin und wieder auch auf Conventions und anderen Fan-Events blicken. Für „Aliens: Last Stand“ der deutschen Filmemacher Felix Berner und Dieter Joppich hat sie jedoch eine kleine Ausnahme gemacht und stand für einen Film wieder vor der Kamera – und hätte es lieber bleiben lassen sollen.

Denn auch wenn der Film über drei Jahre in der Entwicklung war (die Dreharbeiten begannen bereits 2017) und komplett selbstfinanziert wurde, so ist er einfach nur schlecht. Die Effekte wirken selbst für einen Fanfilm überaus billig und die „Schauspieler“ sind absolut deplatziert. Und warum muss es bei den neuen Marines überhaupt einen schlechten Vasquez-Verschnitt geben, der die ganze Zeit über leblos direkt in die Kamera starrt?

„Aliens: Last Stand“ hat eine Gesamtlänge von über 11 Minuten, die eigentliche Handlung ist aber zum Glück nur etwas länger als 8 Minuten. Der Rest ist den Credits und einer oberpeinlichen Nachricht an 20th Century Fox gewidmet, in der sich Berner und Joppich ganz dreist als Filmemacher für „Aliens 5“ bewerben. Nein, danke!

Darum geht es in „Aliens: Last Stand“

Das Militärschiff U.S.S. Yotumo setzt einen Notruf ab, da es von Aliens heimgesucht wurde. Eine Gruppe Mariens wird zur Rettung losgeschickt, stellen sich jedoch überaus dämlich an und werden der Reihe nach von den Xenomorphs ausgeschaltet…

Carrie Henn ist nicht die einzige Starbesetzung

Natürlich spielt Carrie Henn in „Aliens: Last Stand“ keine erwachsene Version von Rebecca „Newt“ Jorden, sondern eine komplett andere Figur. Sie ist allerdings nicht die einzige Person aus „Aliens“, die bei dem Fanprojekt mitgemacht hat. Auch Ricco Ross (Private Frost) und Daniel Kash (Private Spunkmeyer) sind in anderen Rollen zu sehen. Das Budget in Höhe von ungefähr 3.500 Euro für „Aliens: Last Stand“ hat Felix Berner aus eigener Tasche bezahlt. Game over Man, Game over!


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