Highlight: Die besten Gitarristen aller Zeiten: Keith Richards

CD: New Noises Vol. 121 – ‚Summer Rocks‘

1. Roddy Frame „Postcard“

Das neue Album des einstigen Aztec-Camera-Kopfs ist sein bestes seit langer Zeit. Und „Postcards“ muss, wenn es auf dieser Welt noch Gerechtigkeit gibt, der Sommerhit des Jahres werden!

2. Alexis Taylor „Without A Crutch“

Der Hot-Chip-Musiker verbindet solo klassisches Songwriting mit modernen Sounds. Im melodisch naiven „Without A Crutch“ ist die Nähe zu Neil Young unverkennbar.

3. Melanie De Biasio „The Flow“

Dem dunkel glühenden Smooth Jazz von Peggy Lee und Nina Simone hat sich die Belgierin Melanie De Biasio verschrieben. „The Flow“ fügt noch etwas Jefferson-Airplane-Psychedelia hinzu.

4. Cheap Girls „Amazing Grace“

Zwei Minuten, keine Note zu viel – und trotzdem alles gesagt. Die Band aus Michigan beherrscht das Punk-Format, als wäre 1977 nur einen Katzensprung in der Pop-Geschichte entfernt.

5. Jacqueline Blouin „Black Coffee“

Es fällt schwer, der Musik der Schweizer Songschreiberin Jacqueline Blouin nicht zu verfallen: ob süffig instrumentierter Americana, kapriziösem Puppenstuben-Jazz, Vaudeville-Vignetten – oder, wie im Fall von „Black Coffee“, einer bitterbösen Folkballade.

6. The Devil Makes Three „Worse Or Better“

Old-Timey Music nennt man es wohl, was die Band aus dem kalifornischen Santa Cruz zelebriert. „Worse Or Better“ schichtet Banjos auf Fiddles, Bluegrass auf Ragtime. Eine Wildwest-Ode.

7. The Intersphere „The Ones We Never Knew“

Die Mannheimer überzeugen mit einer gelungenen Mischung aus Nu Metal und Power Pop, beherrschen aber auch kraftvolle Balladen wie diese.

8. Rodney Crowell „The Long Journey Home“

Crowells neue Platte, „Tarpaper Sky“, ist eine einzige lange Heimkehr. „The Long Journey Home“ weckt Erinnerungen an eine Südstaatenkindheit, die swamps und bayous, die raging rivers und das simple life.

9. Birth Of Joy „Mad Men“

Die Niederländer entstauben den Garagen-Rock von MC5 und tunen ihn mit dem dynamischen Furor der Doors und dem Blues-Understatement der Animals.

10. Der Nino aus Wien „Instrumental“

Zu Cello, Akkordeon, Gitarre und schleppenden Drums besingt der Wiener Songschreiber den magischen Stillstand in seiner Stadt. Kein Instrumental, eher ein lautes Zweifeln – mit der tollen Zeile: „Immer nur denken bringt auch keine Wende.“


Pete Townshend rudert zurück: „Das war Ironie. Ich vermisse Keith und John“

Nachdem Pete Townshend zum amerikanischen ROLLING STONE sagte, er sei „froh“, dass seine Kollegen Keith Moon und John Entwistle nicht mehr unter uns weilen, erklärt sich der The-Who-Gitarrist nun in einem Facebook-Post, da sein Kommentar bei Fans zu großer Verärgerung geführt hatte. Petes Statement auf Facebook: https://www.facebook.com/OfficialPeteTownshend/posts/1725209417609383?__xts__[0]=68.ARABBGucmkKIlHz0vCWZqGbi3TDNAQpEjE15Jg3_ZYEG9d4nYY3dj-FcjJO0fjDepbMpEtvMR_WXB00r3pcJzHIWBMC9y7YrU9sbovlHA2jGub8qmbP8h3s4dlBq0qdRXfB1PNq0I6DHsHcIaNlK6SJ85yZ8bcDKvtw2-dFVerDKG9kopbhjl97YTkDImkGGXoXkDJs83cUzuPrUGgubJL1FRYUoPgrK91t-BrcoCeKt9Sg_Ah0YU4e3H1-OjJaGSaPE9nk47DCHAkR2K1-44BDQRglqJ1KeN-QL7UjjaSfocNtcpkoUqU1DqkKhkJTKeSCQjfn_9cCi8dc9QAFYvg&__tn__=-R Der 74-Jährige schrieb dazu: „Keiner weiß,  wie sehr ich Keith und John vermisse, als Menschen, als Freunde und als Musiker. Die Alchemie, die wir früher im Studio teilten, fehlt auf dem neuen Album, und es fühlt sich immer falsch an, sie ohne sie zu beschwören, aber ich nehme an, wir werden immer danach streben, es…
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