Chaos beim ‚Zombie Walk‘ in San Diego – Frau wird angefahren


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Bei einem Zombie Walk im US-amerikanischen San Diego kam es am Samstag (26. Juli) zu einem Unfall, als eine Frau von einem Auto erfasst wurde, dessen Fahrer sich einen Weg durch die langsam schlurfende Menge bahnen wollte. Das 64-Jährige Unfallopfer zählte nicht zu den als Untote verkleideten Passanten, sondern war lediglich Beobachterin des Grusel-Umzugs. Die Frau erlitt leichte Armverletzungen und wurde im Krankenhaus behandelt.

Laut „Gawker“ habe die Polizei bekannt gegeben, dass der Fahrer des Autos ein tauber Mann gewesen sei, der mit seinen tauben Kindern auf dem Rücksitz versucht habe, der Pseudo-Zombiehorde zu entkommen. Demnach hätten einige der Maskierten, ganz Zombie-typisch, auf das Dach, die Motorhaube und die Fenster des Wagens eingetrommelt. Nach seiner panischen Flucht habe der Autofahrer sich sogleich bei der nächsten Polizeistelle gemeldet und den Unfall zu Protokoll gegeben.

Augenzeuge Sean Foley sagte „NBC San Diego“, dass die Zombies nicht etwa auf die Motorhaube gehauen hätten um ihre Horror-Rolle zu erfüllen, sondern um den Fahrer darauf aufmerksam zu machen, dass er vorsichtig sein solle – schließlich hätten auch Kinder und Babys an der Untoten-Parade teilgenommen. Außerdem habe der Mann sich mit seinem Gefährt einen Weg durch die Beobachter drängeln wollen, anstatt das Ende der Prozession abzuwarten. Eine andere Beobachterin sagte aus, dass die Reifen des Fluchtautos beim schnellen Davonfahren „gequietscht“ hätten.

Laut „The Wrap“ habe die Polizei von San Diego keine Ermittlungen zur Sache aufgenommen.

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