Charlie Watts: Rolling-Stones-Tourmanager nennt Details zur Beerdigung


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Der ehemalige Tourmanager der Rolling Stones, Sam Cutler, hat von der Beerdigung Charlie Watts‘ berichtet, die vergangene Woche in der englischen Grafschaft Devon stattfand. Seinem Essay nach zu urteilen war er nicht anwesend, aber er hat erfahren, dass die Beisetzung „bescheiden und intim“ war.

„Das passt zum Mann, der er war“, schreibt Cutler. „Und ich verstehe, dass diese Entscheidung auch so ausfiel. Er hätte all die Aufregung gehasst, wenn die Öffentlichkeit mit involviert worden wäre.“ Die Karriere Cutlers nahm in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre an Fahrt auf. Der ausgebildete Lehrer organisierte Tourneen von Pink Floyd und Eric Clapton; für die Rolling Stones koordinierte er das Konzert im Londoner Hyde Park, als auch die Amerika-Tournee 1969, zu der das unrühmliche Altamont Free Concert gehörte, das im Film „Gimme Shelter“ dokumentiert ist.

Mick Jagger, Keith Richards und Ronnie Wood blieben dem Begräbnis Watts‘ übrigens fern – die Band weilt in den USA in Vorbereitung der „No Filter“-Konzertreise, und konnte aufgrund von Corona-Auflagen nicht rechtzeitig nach England kommen.