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Chester Bennington: Woran starb der Linkin-Park-Sänger?

Todesursache

Am 20. Juli 2017 beging Chester Bennington Selbstmord durch Erhängen. Gefunden wurde er von einer Hausangestellten in seinem Haus in Palos Verdes bei Los Angeles. Er wurde 41 Jahre alt. Zum Zeitpunkt seines Todes hatte der Linkin-Park-Sänger Alkohol und, einer ersten von drei Untersuchungen zufolge, MDMA in Form von Ecstasy im Blut. Das US-Magazin „TMZ“ berief sich mit dieser Information auf den Autopsiebericht. Die beiden weiteren Tests fielen dagegen negativ aus, sodass der Einfluss der Droge auf den Tod Benningtons ausgeschlossen werden kann. Auf einer Kommode im Schlafzimmer fand man eine Flasche des verschreibungspflichtigen Schlafmittels Zolpidem, dazu eine halb leere und eine leere Bierflasche.

Benningtons Beerdigung fand am 29. Juli im South Coast Botanic Garden in Palos Verdes statt. Neben seinen Familienmitgliedern und engen Freunden waren auch viele Musiker anwesend, die mit Linkin Park tourten. Bennington wurde eingeäschert.

Chester Bennington von Linkin Park will dem Publikum auf dem Hurricane und dem Southside einheizen
Chester Charles Bennington (* 20. März 1976 in Phoenix, Arizona, † 20. Juli 2017 in Palos Verdes Estates)

Die Beziehung zu Chris Cornell

Der 20. Juli 2017 wäre der 53. Geburtstag von Chris Cornell gewesen. Der Sänger von Soundgarden und Audioslave erhängte sich am 18. Mai 2017 nach einem Konzert in Detroit. Bennington und Cornell verband eine enge Freundschaft, so eng sogar, dass Bennington auf der Beerdigung Cornells das Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen sang.

Kooperation

Mike Shinoda, Benningtons Mitmusiker bei Linkin Park, berichtete noch vor dem Tod seines Bandkollegen, dass dieser am Tag nach Cornells Suizid große Schwierigkeiten gehabt habe, einen Fernsehauftritt zu absolvieren. Geplant war die Performance von „Heavy“ in der Sendung „Jimmy Kimmel Live“. Stattdessen habe man sich dann für den Titelsong vom damals neuen Album entschieden, „One More Light“. Das Lied handelt vom Verlust eines Freundes.

Mit Radio.com unterhielt sich Shinoda über die Ereignisse. „Als wir den Soundcheck machten“, so der Musiker, „hatte Chester es kaum durch den Song geschafft.“ Er habe die ganze Zeit über schlucken müssen. „Sogar im Live-Fernsehen bei der richtigen Performance. Er konnte das Lied nicht beenden.“

Schatten aus der Kindheit

Bennington ging offen damit um, seit vielen Jahren unter Depressionen zu leiden. Darüber hinaus thematisierte er seine Suchtprobleme. Noch als Kind wurde er von einem Freund seiner Eltern missbraucht und später in der Schule gemobbt. In einem Interview mit „Music Choice“ sprach Chester Bennington einst über seine Depressionen. Darin erklärte der Sänger von Linkin Park seine Krankheit so:

„Mein ganzes Leben lange habe ich mich immer ein bisschen unwohl gefühlt. Immer wieder finde ich mich in diesen Verhaltens,- oder Denkmustern – insbesondere, wenn ich hier oben (in meinem Kopf) hängen bleibe. Ich erkläre das wie eine schlechte Gegend, in der ich nicht alleine rumlaufen sollte.“ 

 

Wer Suizidgedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen dabei, die Gedanken zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist oder sich um nahestehende Personen sorgt, kann sich – auch anonym – an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken unter der Nummer 0800/111 01 11.

Chiaki Nozu WireImage

Todesursache Freddie Mercury: Woran starb der Queen-Sänger?

Todesursache Freddie Mercury, bürgerlich Farrokh Bulsara, starb am 24. November 1991 mit 45 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Einige Jahre vorher infizierte er sich mit dem HIV-Virus und litt danach an AIDS. Der genaue Zeitpunkt seiner Infektion ist bis heute unbekannt. Jim Hutton, Mercurys letzter Lebensgefährte, gab an, dass Mercury ab April 1987 von seiner Krankheit wusste. Mercury bestritt derlei Gerüchte zu dieser Zeit. Die übrigen Bandmitglieder von Queen wurden laut Hutton 1989 über den Gesundheitszustand des Queen-Sängers unterrichtet, doch Brian May datierte dieses Ereignis in seiner Biographie auf Januar 1991. Um 1990 verdichteten sich die Gerüchte um die Erkrankung…
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