Chris Cornell: Mahnwache zum ersten Todestag geplant

Vicky Cornell, die Witwe des verstorbenen Soundgarden-Musikers, hat angekündigt, den ersten Todestag ihres Mannes gemeinsam mit Fans, Freunden und Familie am Grab in Los Angeles zu begehen. In einem Twitter-Post erklärte sie, dass am 18. Mai ab 19 Uhr eine Mahnwache für Chris Cornell stattfinden wird.

„Chris wurde so sehr geliebt, von so vielen. Die Kinder und ich sind so dankbar, dass ihr alle an unserer Seite steht. Eure Liebe hat eine enge Gemeinschaft entstehen lassen; eher eine Familie, mit der man trauern kann, die Unterstützung gibt und uns beim Verarbeiten hilft. Ohne euch hätten wir die vergangenen zwölf Monate nicht überstanden“, so Cornell in ihrer emotionalen Botschaft.

„Wir wollen es für euch, unsere erweiterte Familie, öffnen und laden euch dazu ein, gemeinsam mit uns zu beten und Chris zu gedenken. Wir wissen, dass es Millionen Fans gibt und nicht jeder dabei sein kann, daher würden wir uns geehrt fühlen, wenn ihr Posts und Videos darüber veröffentlicht, wie Chris euch erreicht hat. Wir können eure Liebe fühlen, egal, wie weit ihr entfernt seid. Zündet eine Kerze an, sprecht ein Gebet, nennt seinen Namen.“

Chris Cornell wurde nach seinem Freitod am 18. Mai auf dem Hollywood Forever Cemetery in Los Angeles beigesetzt und ist seitdem ein Pilgerort für seine Fans.

View this post on Instagram

Said hello to heaven ❤️

A post shared by Kristina Baum (@frkrstnbm) on


Witwe von Chris Cornell verklagt Soundgarden

Zwei Jahre nach dem Tod von Chris Cornell entbrennt der Streit um sein künstlerisches Vermächtnis. Dabei geht es in erster Linie natürlich auch um Geld. Vicky Cornell klagt nun gegen die verbliebenen Bandmitglieder. Hintergrund: Laut „TMZ“ kämpft die Witwe des Sängers von Soundgarden mit juristischen Mitteln um die Rechte an sieben unveröffentlichten Aufnahmen ihres Mannes. In der Klage soll stehen, dass die Band „Hunderttausende von Dollar an Lizenzgebühren einbehält“, die Cornell und ihren minderjährigen Kindern zustehen. Wie das Klatschportal weiter aus der Klageschrift zitiert, seien die sieben Tracks „ausschließlich von Chris Cornell autorisiert“ und enthielten auch nur seine eigene Gesangsspuren. Diese…
Weiterlesen
Zur Startseite