Collien Fernandes: „Es machte Christian Ulmen geil, mich zu erniedrigen“
Collien Fernandes erhebt in einem neuen Post konkrete Vorwürfe gegen Christian Ulmen und fordert die Presse auf, auch dem mutmaßlichen Täter Fragen zu stellen.
Collien Fernandes hat am Donnerstag (26. März) erneut schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen erhoben. In einem auf mehrere Kacheln verteilten Post namens „Christian Ulmen und die Deepfakes“ schreibt sie:
„Was er mir gegenüber gestanden hat: Er habe einen sexuellen Fetisch entwickelt, mit dem er nicht mehr aufhören konnte. Einen Degradierungsfetisch. Es macht ihn geil, mich zu erniedrigen und mich auf eine Art in meinem beruflichen Umfeld zu präsentieren, von der er wusste, dass ich sie schrecklich finden würde. Das gibt ihm ein Gefühl von Macht. Macht über mich. Er hat im Laufe der letzten etwa zehn Jahre diverse Fakeprofile unter meinem Namen auf Social Media erstellt. Er hat männliche User kontaktiert – fremde Männer ebenso wie Männer aus meinem beruflichen Umfeld. Er hat eine Geschichte verschickt, die er erotisch fand (mehr dazu in meinem Post von letztem Donnerstag). Er hat pornografische Videos und erotische Fotos verschickt.“
Und weiter: „Dabei war ihm wichtig, dass alles glaubwürdig wirkt und das Material privat anmutet – so, als hätte ich mich heimlich beim Sex gefilmt und selbst nackt aufgenommen. Er habe so unter meinem Namen mit etwa 30 Männern eine intensive Online-Affäre geführt, inklusive Telefonsex. Er hat sexuelle Treffen in Aussicht gestellt und sie kurzfristig abgesagt. Weit mehr als diese 30 Männer hat er angeschrieben – nicht jeder hat sich darauf eingelassen.“
Kleines Quiz als bittere Pointe
Dann umschifft Fernandes das Drama mit einem als „kleines Quiz“ bezeichneten Gedankenspiel: „Wenn mir Männer sagen, die mit „Collien“ in Kontakt standen, dass sie ein Gangbang-Video von mir gesehen haben – von mir (!) und nicht von Frauen, die mir ähnlich sehen –, dann gibt es doch zwei Möglichkeiten: Möglichkeit A: Bei meinem letzten Gangbang lief eine Kamera mit. Oder Möglichkeit B: Es ist ein Deepfake, eine Montage oder was auch immer. So, und jetzt ratet mal, was wahrscheinlicher ist.“
Generalabrechnung mit der Presse
Es folgt eine Generalabrechnung mit den Medien: „Ich verfluche die Presse dafür, dass ich im Fünf-Minuten-Takt 30-seitige Fragebögen bekomme, die ich bitte schnellstmöglich beantworten möge. Ich komme nicht mehr hinterher. Ich kann nicht mehr. Ich habe auch noch andere Dinge zu tun. Und wenn ich das alles nicht schaffe, wird aus jeder unbeantworteten Frage eine Verschwörungstheorie gestrickt. Stellt doch dem Täter mal Fragen. Zwei ganz simple: Waren Sie Ihrer Frau gegenüber gewalttätig? Haben Sie im Namen Ihrer Frau Fake-Profile erstellt und unter ihrem Namen pornografisches Material verschickt? Ja? Nein? Und was war bisher das Problem? Warum ist die Berichterstattung so „einseitig“? Der Täter möchte nichts unter Eid aussagen. Gar nichts. Ich schon. Überlegt doch mal, warum.“
Christian Ulmen hat sich zu diesen Vorwürfen noch nicht geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung.