Comic! Glamour! Kampf! Die neue TV-Serie „Arrow“


Ab Montag (16.9., 20.15 Uhr) wird bei VOX scharf geschossen – mit Pfeil und Bogen! „Arrow“ basiert auf dem DC-Comic „Green Arrow“, der Held trägt eine grüne Kapuzenjacke und ebensolches Make-up. Aber natürlich nur, wenn er seine Feinde jagt. Im „normalen“ Leben ist Oliver Queen (Stephen Amell) ein verwöhnter Milliardärssohn, der gern Partys feierte und Frauen verführte. Zuletzt hatte er allerdings etwas Pech: Im nordchinesischen Meer kenterte die Jacht seines Vaters, nur Oliver konnte sich noch auf eine Insel retten – und wird erst fünf Jahre später gefunden.

Am ganzen Körper vernarbt kehrt er nach Starling City zurück – das ist die Ausgangssituation von „Arrow“. In fiesen Rückblenden, die an „Lost“ und „Cast Away“ erinnern, wird angedeutet, dass er in der vermeintlichen Einsamkeit Schlimmes erlebt haben muss. Die Gegenwart ist allerdings auch eher unerfreulich. Zwar bemühen sich sein bester Kumpel Tommy Merlyn (Colin Donnell) und Ex-Freundin Laurel Lance (Katie Cassidy, die Tochter von Schnulzensänger David Cassidy) ebenso wie Schwester Thea (Willa Holland, bekannt aus „O.C., California“ und „Gossip Girl“), ihn wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Doch die Mutter spielt ein falsches Spiel, und Oliver ahnt, dass das Bootsunglück wohl kein Unfall war. Er sinnt auf Rache, wobei er nicht zimperlich ist: Den einen oder anderen Kollateralschaden nimmt er eiskalt in Kauf, solange er die Bösen zur Strecke bringen kann.

Hier wird’s jetzt etwas unglaubwürdig – aber welcher Spider-/Bat-/Superman ist schon realistisch? Oliver trainiert seine sagenhaften Schieß-, Tritt- und Kletterfähigkeiten in einer verfallenen Fabrikhalle, die plötzlich auch mit allerlei technischem Schnickschnack ausgestattet ist, und stellt dann seine Widersacher. Es folgen herrlich lebensfremde Kampfszenen, bei denen man sich gemütlich zurücklehnen kann, weil ja klar ist, dass Arrow nicht sterben darf. Der Kanadier Stephen Amell sieht dabei ein bisschen fieser als Chris O’Donnell aus und ein bisschen netter als Christian Bale – also perfekt als traumatisierter Superheld.



So arbeiteten die Beatles am „Weeping Sound“ für das White Album

Der Text zu Harrisons erstem großen Beatles-Song entstand aus einem Zufall. Harrison hatte den Großteil der Musik schon auf dem Indien-Trip von Februar bis April 1968 geschrieben, machte sich aber erst nach seiner Rückkehr auf die Suche nach den passenden Worten. Inspiriert von den Theorien des "I Ging" zog er im Haus seiner Eltern ein Buch aus dem Regal, schlug eine Seite auf und schrieb einen Text zu den ersten Worten, die ihm ins Auge fielen. Es war "gently weeps" - und stammte vermutlich aus dem Gedicht "Rain on the Roof" von Coates Kinney, in dem sich die Zeile befindet:…
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