Conchita Wurst moderiert Stefan Raabs Eurovision-Ersatz


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Nachdem auch der diesjährige Eurovision Song Contest anlässlich der aktuellen Coronavirus-Pandemie abgesagt werden musste, beschloss ProSieben nach der Idee von Stefan Raab den Wettbewerb für deutsche Zuschauer in leicht veränderter Form auf seinem Kanal stattfinden zu lassen. Bisher war die Frage, wer die Moderation der Show übernehmen würde, ungewiss geblieben. Jetzt allerdings nicht mehr: Denn als Moderatoren sollen Steven Gätjen, bekannt aus der Fernsehshow „Schlag den Raab“, und die österreichische ESC-Gewinnerin Conchita Wurst zum Einsatz kommen.

Dass die Wahl letztendlich auf die Drag-Queen fiel, die mit ihrem Song „Rise Like A Phoenix“ 2014 die Trophäe mit nach Hause nehmen durfte, bestätigte ProSieben-Chef Daniel Roseman: „Conchita und Steven sind die perfekte Wahl für einen großen, musikalischen Abend. Conchita begeisterte Millionen Menschen mit ihrem ESC-Auftritt und gewann den Contest. Niemand steht besser für diesen europäischen, musikalischen Gedanken.

Free European Song Contest

Der „Free European Song Contest“, so der neue Titel des Ersatzwettbewerbs, soll im Mai in einem Studio in Köln über die Bühne gehen. Dass dabei auch alles mit rechten Dingen zu gehen wird, versicherte ProSieben auf seiner Webseite. Die Produktion soll demnach „alle aktuellen gesetzlichen Auflagen und die Vorgaben der Gesundheitsbehörden hinsichtlich der Coronavirus-Pandemie“ erfüllen. Das Konzept der Show wird das selbe sein wie beim Original: Somit werden prominente Musiker nacheinander live auftreten und dabei ihr Herkunftsland vertreten. Der Sieger wird durch die Zuschauer, die die entscheidenden Punkte vergeben, ermittelt. Ausgestrahlt wird der Ersatz-ESC am 16. Mai 2020 um 20:15 auf ProSieben.


„FameMaker“: Stefan Raab produziert clevere „The Voice“-Variante

Das eher leise und hintergründige Comeback von Stefan Raab („Free ESC“) geht weiter: Für seinen Haussender ProSieben entwickelt der einstige „TVTotal“-Moderator eine neue Musikshow mit dem Titel „FameMaker“. Das Konzept bürstet ein anderes Erfolgsformat gegen den Strich: „The Voice“. Hier entscheiden sich nun nicht Kandidaten für einen Juroren, der sie möglicherweise bis zum Sieg weiter entwickelt, sondern die Jury fahndet nach geeigneten Popstar-Kandidaten - allerdings ohne je zu hören, ob und wie sie singen können. Das soll für witzige Situationen sorgen, wie ProSieben in einer Mitteilung klarstellte: „Hat der Kandidat seinen Song zwar gut präsentiert, aber keinen einzigen Ton getroffen,…
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