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Cream-Bassist Jack Bruce ist tot


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Jack Bruce ist tot. Das meldet die BBC  unter Berufung auf ein Statement der Familie. “Mit grosser Trauer im Herzen verkünden wir, dass unser geliebter Ehemann, Vater und Grossvater gestorben ist. Die Welt der Musik ist ärmer ohne ihn, aber er wird durch seine Musik und in unseren Herzen für immer weiterleben.”

Bruce war Bassist, Sänger und Komponist von Hits wie „I Feel Free“ und „Sunshine Of Your Love” für Cream, die Band, die er mit Eric Clapton und Ginger Baker 1966 gegründet hatte. Davor spielte er unter anderem in Alexis Korner’s Blues Incorporated, der Graham Bond Organisation, mit John Mayall & The Bluesbreakers und Manfred Mann.

Nach der Auflösung von Cream im Jahre 1968 veröffentlichte Bruce Musik vorwiegend unter seinem eigenen Namen. Eine Reunion mit Cream 2005 war nur von kurzer Dauer, die Streitigkeiten zwischen Bruce und Baker, die bereits zuvor zum Bruch geführt hatten, immer aber auch Teil der kreativen, explosiven Dynamik der Gruppe waren, schienen unüberbrückbar.

Bruces Leben war gezeichnet von finanziellen und gesundheitlichen Problemen. Ende der 70er Jahre kämpfte er mit Drogenproblemen und verdingte sich als Studiomusiker. 2003 wurde Leberkrebs bei ihm diagnostiziert. Von der folgenden Lebertransplantation erholte er sich nur schleppend, trat aber ab 2004 wieder auf. Am Samstag nun starb er im Alter von 71 Jahren an Leberversagen.


Gunter Blank geht essen: Über die ganze Pracht Asiens

Vor vielen Jahren, als der  Stadtstaat noch als humorlose Diktatur galt, die Kaugummispucker mit drakonischen Strafen disziplinierte, erzählte mir ein Freund von einem Zwischenstopp in Singapur und von den zahllosen kleinen Imbissen, die in riesigen Malls eine Vielfalt an atemberaubenden Gerichten anboten, wie man sie wohl in keinem anderen Land der Erde finden würde. Der  Verfasser, damals noch auf Rehrücken und Lammkeulen fixiert, nahm es zur Kenntnis, und da er auch kein singapurisches Restaurant kannte, war die Geschichte bald wieder vergessen. Erst Ende letzten Jahres, als die „Hawker-Kultur“ für ihre einzigartige Vielfalt von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt…
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