ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Crocodiles: Teaser zum neuen Album „Endless Flowers“

Crocodiles
Crocodiles – „Endless Flowers“

Das letzte Album der Crocodiles, „Sleep Forever“, brachte die Band um Brandon Welchez und Charles Rowell auch hierzulande auf den Radar der Blogs und Magazine. Kein Wunder, denn die Crocodiles sahen aus wie Cousins von James Dean, trugen die Sonnenbrillen von Velvet Underground, die Lederjacken des Black Rebel Motorcycle Club und klangen, als hätten die Beach Boys mit Jesus And Mary Chain gejammt – auf guten Drogen. Man merkt es schon am letzten Satz: Neu war das alles nicht wirklich, hatte aber in dieser Kombination einen unverschämten Reiz.

Für das neue Album wechselten die Crocodiles zum Label Soutterain Transmissions, das uns bereits sperrig-schöne Künstler wie Zola Jesus, CocoRosie oder EMA beschert hat. Und sie ließen sich der vom Label gestreuten Legende nach in Berlin das Hirn verdrehen. Oder besser verschmutzen, denn die Herren lernten angeblich den Betreiber des legendären Berliner Darkroom-Clubs „Ficken 2000“ kennen (der allerdings schon seit Ewigkeiten „Ficken 3000“ heißt), der sie fortan in ihrem Rehearsal-Raum in der Gaudystraße mit Getränken und bewusstseinserweiternden Mitteln versorgte, was dann dazu führte, dass das Album klingt, wie es klingt. Weiterhin hochmelodiös, aber rauer, schmutziger, dunkler – und immer wieder von deutschen Satzfetzen durchzogen. Auch der Coverboy – ein androgyner junger Mann, der nackt mit einem Blumenstrauß in der Hand eine Treppe hinunterschreitet (kleines Foto) – stammt angeblich aus dem „Ficken 2000“- bzw. „Ficken 3000“-Umfeld.

Man kann das nun alles glauben oder nicht – die Songs, die hier im Albumtrailer anklingen, machen auf jeden Fall neugierig. Sehen Sie hier also den jugendfreien (was man bei der Geschichte ja nicht vermutet hätte) Teaser zu „Endless Flowers“, das am 01. Juni erscheint:

Anzeige

Souterrain Transmissions
Anzeige

iPhone XR für 1 €* im Tarif MagentaMobil L mit Top-Smartphone

  • 6,1″ Liquid Retina Display
  • leistungsstarker Smartphone Chip
  • revolutionäres Kamerasystem

Bei der Telekom bestellen

Guns N' Roses vs. Nirvana: Chronik eines Streits mit gutem Ausgang

Wenige Bands hatten sich Anfang der Neunziger derart beharkt wie Guns N' Roses und Nirvana. Die Gunners zählten bereits zur Rock-Aristokratie, die jüngere Band um Sänger Kurt Cobain waren die aufstrebenden Grunger. Guns N' Roses standen für Exzess, Nirvana für Depression. Nachdem Cobain das Angebot von Rose ausgeschlagen hatte, für ihn als Support aufzutreten, war der Ofen aus. Hasstiraden und Drohungen folgten. Von der Fehde zwischen Guns N' Roses und Nirvana ist heute nichts mehr zu spüren, nicht nur, weil Kurt Cobain 1994 verstarb. Es scheint auch so etwas wie Freundschaft entstanden zu sein, auf jeden Fall zwischen Axl Rose…
Weiterlesen
Zur Startseite