Highlight: Serien wie „The Witcher“: Geschichten von mutigen Krieger*innen und fantastischen Wesen

Serienheldin des Jahres 2019: Daenerys Targaryen

Am Ende von „Game of Thrones“ löscht Daenerys Targaryen eine Stadt, King’s Landing, aus. Sie gewinnt die Schlacht und verliert das Leben. Daenerys, gespielt von Emilia Clarke, war die romantische Lieblingsfigur der Gemeinde: die versklavte Monarchin, in die Ehe gezwungen von dem virilen Barbaren Drogo, die sich von den Ketten befreit, sich nackt aus der Asche eines Feuers erhebt, Mutter der entschlüpften Drachen und Anführerin einer Armee der Unterjochten wird und gegen die garstige Cersei zu Felde zieht, beschützt von ihrem treuen Adlatus Sir Jorah, schließlich erotisch liiert mit dem gutmütigen Krieger Jon Snow.

Und Jon ist es, der die Geliebte tötet, bevor sie die Tyrannin werden kann, die sie immer war: eine Despotin aus Idealismus, entfesselt.

„Game of Thrones“ im Jahresrückblick der Freiwilligen Filmkontrolle:

 


Kaum zu glauben: „Game of Thrones“ ist ein echter Golden-Globes-Flop

Insgesamt 59 Mal gewann „Game of Thrones“ den Emmy, war 161 Mal in etwas weniger als einem Jahrzehnt nominiert. Und wie sieht es bei den Golden Globes aus, wo immerhin auch die besten TV-Leistungen des Jahres ausgezeichnet werden? Da gab es lediglich einen (!) Preis in der gesamten Serien-Historie. Kein Witz. Die Trophäe sicherte sich Tyrion-Darsteller Peter Dinklage 2012 als bester Nebendarsteller. Man könnte also sagen, dass über der Fantasy-Reihe, die im vergangenen Jahr mit der (von vielen Fans als enttäuschend empfundenen) achten Staffel abgeschlossen wurde, ein echter Globe-Fluch liegt. Den traf in diesem Jahr auch Kit Harington. Bald kommt…
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