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Damon Albarn: „Heroin hat mich als Musiker befreit“

In einem Interview mit „Q“ sprach Blur-Sänger Damon Albarn über seinen Umgang mit Heroin. „Heroin hat mich befreit“, so Albarn. „Ich hasse es darüber zu reden wegen meiner Tochter, meiner Familie, aber es machte mich einfach unglaublich kreativ … Eine Kombination von Heroin und dem Spielen von wirklich simplem, schönen, repetitiven Zeug in Afrika hat mich als Musiker völlig verändert. Irgendwie habe ich es geschafft, mit meiner Stimme auszubrechen“.

Mit der Droge angefangen hat er, so Albarn, in der Blütezeit des Britpop Mitte der Neunziger. Es sei einfach rumgelegen. „Ich dachte mir, warum nicht? Ich habe nie gedacht, dass es zum Problem werden würde“.

Das sagt gerade der Mann, der den Slogan „Make Doherty History“ prägte, in Anspielung auf den prominenten Junkie Pete Doherty. Nichtsdestotrotz hält Albarn mit den Gefahren der Droge nicht hinter dem Berg: „Es ist eine grausame, grausame Sache. Es macht dich zu einer sehr isolierten Person, und letztendlich ist nichts von dem, von dem du abhängig bist, gut.“

Damon Albarns erstes Soloalbum, „Everyday Robots“, erscheint am 28. April. Produziert hat es Richard Russell.

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1995 war Caitlin Moran gerade erst 20 und noch lange keine weltberühmte feministische Buchautorin, aber längst ein ­etablierter Star in der schnellen Welt des britischen Musik­journalismus. Als solcher begleitete sie Blur, die aktuellen Spitzenreiter der britischen Charts, auf ihrer „Seaside Tour“, einem Triumphzug entlang der von großen Acts sonst gemiedenen, in Überalterung erstarrten Seebäder der englischen Küstenstädte. An einem lauen Septemberabend saß sie also mit den Bandmitgliedern in einer Hotel-Lobby in Eastbourne herum, als Bassist Alex James im „Observer“ einen Artikel über ihre Erzrivalen Oasis las. „Für den Gitarristen hab ich was über, und der Schlagzeuger soll ein netter Kerl…
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