Damon Albarn: „Heroin hat mich als Musiker befreit“

In einem Interview mit „Q“ sprach Blur-Sänger Damon Albarn über seinen Umgang mit Heroin. „Heroin hat mich befreit“, so Albarn. „Ich hasse es darüber zu reden wegen meiner Tochter, meiner Familie, aber es machte mich einfach unglaublich kreativ … Eine Kombination von Heroin und dem Spielen von wirklich simplem, schönen, repetitiven Zeug in Afrika hat mich als Musiker völlig verändert. Irgendwie habe ich es geschafft, mit meiner Stimme auszubrechen“.

Mit der Droge angefangen hat er, so Albarn, in der Blütezeit des Britpop Mitte der Neunziger. Es sei einfach rumgelegen. „Ich dachte mir, warum nicht? Ich habe nie gedacht, dass es zum Problem werden würde“.

Das sagt gerade der Mann, der den Slogan „Make Doherty History“ prägte, in Anspielung auf den prominenten Junkie Pete Doherty. Nichtsdestotrotz hält Albarn mit den Gefahren der Droge nicht hinter dem Berg: „Es ist eine grausame, grausame Sache. Es macht dich zu einer sehr isolierten Person, und letztendlich ist nichts von dem, von dem du abhängig bist, gut.“

Damon Albarns erstes Soloalbum, „Everyday Robots“, erscheint am 28. April. Produziert hat es Richard Russell.


Gurr covern „Beetlebum“ von Blur - Tour steht an

Gurr haben ein Cover des Blur-Songs „Beetlebum“ veröffentlicht. Dieses wurde in den Berliner UFO Studios aufgenommen und von Max Rieger (Die Nerven) gemischt. Ihre Vorliebe für die Gitarrenmusik der vergangenen Jahrzehnte fassen Laura Lee und Andreya Casablanca in einem offiziellen Statement wie folgt zusammen: „Wir sind mit diesen Bands aufgewachsen: Blur, Oasis, The Verve… dann hat man sich vielleicht etwas zurückgehört zu The Smiths, The Cure, Stone Roses und dann kamen auch schon Bloc Party, Arctic Monkeys, Yeah Yeah Yeahs und so weiter, die das Ganze wieder aufgenommen haben. Damals war dieser Sound total aktuell und ich glaube, wir fühlen…
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