Daraus wird nichts: Dave Grohl wollte Paul McCartney und Kanye West beim Glastonbury auf die Bühne holen

Die Foo Fighters hatten offenbar Großes vor für das diesjährige Glastonbury Festival. Nach Angaben des „NME“ wollte die Band um Dave Grohl als Gaststars Paul McCartney und Kanye West bei ihrem Headliner-Auftritt auf die Bühne holen. Doch nachdem sich der Foo-Fighters-Frontmann  bei einem Konzert in Göteborg das Bein brach, sind alle Pläne dahin. Konzerte und Festivals wurden abgesagt – auch der anvisierte Gig beim Glastonbury (24. – 28. Juni).

Dave Grohl wollte sich revanchieren

Im Gespräch mit dem „NME“ verriet Dave Grohl sein Vorhaben für den jetzt geplatzten Auftritt.

Die Idee den Beatle auf die Bühne zu holen, ist Grohl bei Paul McCartneys Konzert in London am 25. Mai. 2015 gekommen – die beiden spielten „I Saw Her Standing There“ gemeinsam. Grohl dazu: „Mann, das war was. Ich hatte ungefähr 17 Bier intus, stand neben der Bühne und Paul sagte: ‚Welchen Song willst du spielen?‘. Dann verschwand er auf der Bühne und mir ging ganz schön die Pumpe. Die Techniker gaben mir die Gitarre und wir performten ‚I Saw Her Standing There‘ – beim Glastonbury-Auftritt hätte ich mich gerne revanchiert“.

Kooperation

Auch auf die Frage, ob er Kanye West auch auf die Bühne geholt hätte, gab Grohl Antwort:

Kanye West? Sure, why the fuck not?

Den Headliner-Slot beim Glastonbury Festival werden nun Florence + The Machine einnehmen. Die Reaktionen der Fans und Festival-Besucher sind größtenteils sehr positiv. Viele wünschen Dave Grohl gute Besserung, zeigten Verständnis für die Absage und können sich mit Florence + The Machine offenbar äußerst gut anfreunden.

Wer Grohl Genesungswünsche senden will, kann das über die Webseite „signdasvescast.com“  tun. Dort unterschreibt man virtuell auf das Gipsbein.


„Leaving Neverland“-Regisseur findet deutliche Worte für zornigen Michael-Jackson-Clan

Dan Reed, Regisseur der Doku „Leaving Neverland“, hat sich zu den Gegenreaktionen des Nachlasses von Michael Jackson nach der Veröffentlichung seiner vierstündigen Doku über den Sänger geäußert. Der Film feierte letzten Freitag auf dem Sundance-Filmfestival in Utah Premiere. Darin erzählen zwei Zeugen, Wade Robson und James Safechuck, dass sie als Zehnjährige vom „King of Pop“ auf dessen Neverland Ranch in den Achtzigern mehrfach sexuell missbraucht wurden. Daraufhin hatten sich die Familienmitglieder des Jackson-Clans zu Wort gemeldet und Reeds Film als „öffentliche Hinrichtung“ bezeichnet und argumentierten, dass sich der 2009 verstorbene Sänger nicht gegen die Vorwürfe wehren könne. Filmemacher Dan Reed reagierte…
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