Das erste virtuelle Newcomer-Festival im Halbfinale des Köstritzer Echolot


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Die Organisatoren von Woodstock und Live Aid hätten sich viel Ärger und Umstände sparen können, wenn sie darauf gekommen wären: ein Festival im Internet, mit elf Bands – die simultan spielen, in verschiedenen Städten und ungewöhnlichen Locations. Und die dem Betrachter die Qual der Wahl aufbürden: Wo klicke ich hin? Und für wen stimme ich ab?

Worum es bei diesem außergewöhnlichen Bandwettbewerb geht: Der Gewinner des Köstritzer Echolot darf am 24. März bei der Aftershow-Party der „Echo“-Musikpreisverleihung auftreten. Vor illustren Gästen von Grönemeyer, Adele und Bruno Mars bis zur versammelten deutschen Musikindustrie. Die Band Leyan, die 2010 gewann, hat eben ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben.

Die endgültige Entscheidung fällt unter den fünf Finalisten am 19. März in Berlin. Und wer bei diesem Showdown dabei sein wird – das entscheidet sich unter anderem heute. Aus 361 Bands hat die Echolot-Jury elf ausgewählt, von Brit-Beat über Punk bis Singer-Songwriter-Pop. Und diese elf werden diesen Samstag, 5. März, mit möglichst ausgefallen Shows um die Gunst des Volkes spielen. Das dann – um den Kalender komplett zu machen – bis 8. März gemeinsam mit der Jury seine Favoriten wählen darf.

Alle elf Konzerte werden ab ca. 19:30 live übertragen – und zwar auf der Seite von Köstritzer und dem Köstritzer-Channel von tape.tv.

Die Zuschauer müssen entscheiden. Und werden auf jeden Fall einen tollen, wilden Abend im Netz erleben. Inklusive runtergeladenem Bier und Mitshouten über Webcam.

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Homepage des Echo.

Köstritzer Echolot 2010.