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David Bowie lehnte auch „Trainspotting“-Soundtrack ab

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David Bowie lehnte auch „Trainspotting“-Soundtrack ab

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Seit David Bowie im Januar 2016 verstarb, mehren sich die Nachrichten diverser Projekte, die er im Laufe seiner Karriere ablehnte. Unter den Künstlern, die nicht das Glück hatten, mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen, sind unter anderem die Foo Fighters, Red Hot Chili Peppers und Coldplay. Regisseur Danny Boyle wurde jedoch wahrscheinlich am häufigsten vor den Kopf gestoßen, wie nun bekannt wurde.

EMI-Mitarbeiter Tristram Penna gab „Dazed“ gegenüber bekannt, dass Boyle Bowies „Golden Years“ für den Soundtrack des 1996 erschienenen Filmdramas „Trainspotting“ nutzen wollte.

„Andrew [Macdonald, Produzent; Anm. d. Red.] und Danny wollten unbedingt Bowie – wenn ich mich recht erinnere, wollten sie ‘Golden Years’ für die Toilettenszene“, so Penna. Bowie lehnte ab, Brian Enos „Deep Blue Day“ wurde stattdessen für die Sequenz verwendet, in der Renton-Darsteller Ewan McGregor in einer Toilette nach seinen geliebten Drogen taucht. Das 1976er-Stück von Bowie hätte der Szene sicher einen ironischen Touch verliehen, geht es in dem Song doch um traumhaft schöne Erlebnisse.

Um wenigstens ein kleines bisschen Bowie in den Film zu integrieren, wurde der von Bowie protegierte Iggy-Pop-Song „Lust for Life“ Teil des Scores. „Ich erinnere mich daran, das Lied vorgeschlagen zu haben, weil Danny und Andrew immer noch verärgert darüber waren, dass Bowie abgelehnt hat“, erzählt Tristram Penna.

Danny Boyle hatte jedoch nicht nur bei diesem Projekt Pech. Der Regisseur versuchte Bowie beispielsweise für einen Auftritt im Zuge der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2012 in London zu gewinnen und wollte eine filmische Biografie über ihn produzieren, bei der letztendlich Steve Jobs im Fokus lag.

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