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David Bowie wollte Scott Weiland kurz vor dessen Tod noch retten


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Künstler freunden sich gerne mit anderen Künstlern an, die die Vor- und Nachteile einer Karriere im Geschäft nachvollziehen können. Auch David Bowie, der die Nähe zu Scott Weiland suchte – obwohl die beiden sich nicht mehr treffen konnten; Weiland starb rund eineinhalb Monate vor Bowie, der im Januar 2016 von uns ging.

Der Sänger der Stone Temple Pilots war großer Verehrer des britischen Sängers. So spielte Weiland immer wieder Bowie-Cover und ließ sich bei mehreren Liedern seiner Band von Ziggy Stardusts Sound beeinflussen.

„Ich bin da, falls er jemanden zum Reden braucht“

Scott Weiland

Der MTV-Moderator Matt Pinfield soll ein potenzielles Treffen initiiert haben. So beschreibt der Fernsehmann es in seiner Autobiographie „All These Things That I’ve Done: My Insane, Improbable Rock Life.“ Bowie hätte ihn bei ihrem letzten Gespräch im Herbst 2015 darum gebeten, dem Frontmann der Stone Temple Pilots eine Nachricht zu überbringen: „Ich weiß, dass du mit Scott Weiland befreundet bist. Bitte lass ihn wissen, dass ich da bin, falls er jemanden zum Reden braucht.“

Pinfield überbrachte die Botschaft bei einem von Weilands Solokonzerten: „Backstage (…) habe ich Scott das Angebot weitergegeben und er sagte: ‚Ich würde sehr gerne mit ihm sprechen!’“ Zu dem eigentlichen Treffen kam es aber nicht mehr. Weiter schrieb der Autor: „Ich glaube er (Bowie) hat in Scott eine verwandte Seele entdeckt. Nicht nur musikalisch – aber auch im Zusammenhang mit den Dämonen, die er bekämpfen musste.“

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Scott Weiland wurde am 3. Dezember 2015 tot in seinem Tourbus aufgefunden. Später stellte es sich heraus, dass der Sänger wegen einer Drogenüberdosis gestorben ist. David Bowie erlag am 10. Januar 2016 im Alter von 69 Jahren einem Lebertumor.

gc/ms

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