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So berührend klingen Songs von David Bowie mit isolierter Stimme


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Als David Bowie 2016 seinem Krebsleiden erlag, war den meisten Menschen, die in ihrem Leben mehr als fünf Alben gehört haben, sofort klar, dass damit einer der talentiertesten Musiker und Performancekünstler seiner Generation gestorben war.

Doch nur selten wurde auch in der Vergangenheit über die einzigartig wandlungsfähige und emotionale Stimme des Sängers gesprochen, die seinen Songs stets unverwechselbar machte. Die BBC-Dokumentation „The Last Five Years“ erinnert an die berührende Kraft von Bowies Stimmorgan und präsentiert zu den Aufnahmen von „Lazarus“ die vom Sound-Mantel entblätterte nackte Stimme des Musikers.

Ein magischer Moment, der Zeilen wie „Look up here, man, I’m in danger/I’ve got nothing left to lose/I’m so high it makes my brain whirl/Dropped my cell phone down below/Ain’t that just like me?“ erst wirklich eindringlich macht.

In letzter Zeit tauchten im Netz gleich mehrere A-Capella-Versionen von David Bowies Songs auf, in denen seine Stimme vollständig isoliert wurde. Diese Lieder, oft nur Fragmente, sind ein nachdenklich stimmender Beweis dafür, warum der Sänger völlig zurecht nach den Sternen am Pop-Himmel greifen konnte.

David Bowie und seine große Stimme

Diese Fassung von Ziggy Stardust dürfte jedem Bowie-Fan sofort eine Gänsehaut verschaffen – derart intensiv und unverstellt wirkt hier die Stimme des Musikers.

Auch „Modern Love“ bekommt in der A-Capella-Version (mit Hintergrundgesang) einen völlig neuen Anstrich.

Ein Hochgenuss bleibt natürlich die schon lange im Netz verfügbare rohe Gesangsfassung von „Under Pressure“, in der David Bowies Stimme mit der von Freddie Mercury in andere Dimensionen vorstößt.

Dave Benett Getty Images

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