Depeche Mode: Ankündigung der Welttournee und neuer Song im Stream


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Gerade eben gaben Depeche Mode eine Pressekonfernez in Paris, bei dem sie dem Publikum Antworten zu diversen Fragen lieferten. Leider sind die Aussagen wohl bewusst oberflächlich gehalten.

So stehe auch der Titel für das neue, insgesamt zwölfte Studioalbum „noch nicht fest“, so Dave Gahan. Die Aufnahmen sind jedoch bereits beendet, ihr entstammen insgesamt 20 Songs. „Wir sind gerade am Freitag damit fertig geworden“, berichtet Martin Gore. „Fünfeinhalb“ davon wurden von Gahan geschrieben. Auch die grobe Richtung wurde schon vorgegeben: Einige Stücke klängen wohl wie eine „Mischung“ aus „Violator“ und „Songs Of  Faith And Devotion“. Diese seien in gegenläufiger Meinung zu der des Publikums nicht düster, sondern sehr „positiv“. Das sagte Gore unter dem Gelächter vieler Fans. Damit würde sich die Band wieder ihrem früheren Sound annähern; die beiden Alben stammen bekanntlich aus den Jahren 1990 und 1993. Produziert wurde der neue Longplayer allerdings wieder von Ben Hillier, der auch mit an den Studioalben „Playing The Angel“ (2005) und „Sounds Of The Universe“ (2009) arbeitete. Dies verkündete Gahan bereits im März diesen Jahres (wir berichteten).

Außerdem gaben Depeche Mode bekannt, dass sie 2013 insgesamt 34 Konzerte spielen werden. Sieben davon auch in Deutschland (die Auflistung findet sich am unteren Ende des Artikels). Die Welttournee wird ihre Premiere am 07. Mai 2013 in Tel Aviv feiern (alle Tourdaten finden sich bereits auf der Homepage der Musiker). Der Ort wurde bewusst gewählt, da das letzte Konzert in der Stadt musste abgesagt werden. Wie auch nicht anders erwartet, halten Depeche Mode an dem Gebrauch alter Synthesizer fest, anderes würde man aber von ihnen wohl nicht hören wollen. Dass das fast alle Musiker so handhaben, sei Gore egal: „Wir haben natürlich die besten.“

Den Hörer erwartet nach den heutigen Aussagen Großes. Song drei und vier sollen wohl das Beste sein, was Depeche Mode je hervorgebracht haben. Aber selbst Gore weiß, dass das jetzt wohl jeder sagen würde.



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