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Der größte Anti-Held des Rock’n’Roll: Produzenten-Legende Kim Fowley ist tot

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Der größte Anti-Held des Rock’n’Roll: Produzenten-Legende Kim Fowley ist tot

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Ohne ihn wäre der Sound der weiblichen Punkband The Runaways sicher nicht so unerbittlich roh ausgefallen: Kim Fowley hat eine lange und wechselhafte Karriere im Musikbusiness hinter sich. Er reüssierte als Musiker, Songwriter und Produzent. Nun ist der Sohn des Hollywood-Schauspielers Douglas Fowley (“Singin’ In The Rain”) im Alter von 75 Jahren gestorben. Bei Musikfans hatte sich der Amerikaner, dem Zeit seines Lebens der große Erfolg verwährt geblieben ist, den Ruf einer Kultfigur und Produzentenlegende erarbeitet.

Fowley fühlte sich in den unterschiedlichsten Stilrichtungen beheimatet, spielte und produzierte Folk und Country genauso wie perlenden Bublegum-Pop. In den späten Fünfzigern arbeitete er zunächst mit dem Motown-Label zusammen und lernte auch den “Wall Of Sound”-Vorreiter Phil Spector kennen.

Mitte der 1960er schrieb der vielseitige Musiker, der unter anderem auch mit Frank Zappa auf der Bühne stand, höchstwahrscheinlich auch den ersten Song, der sich mit der Konsumerfahrung von LSD auseinandersetzte: “The Trip”.

Seine Zusammenarbeit mit The Runaways machte in den 1970ern Schule und ebnete so den Weg für Gitarristin und Sängerin Joan Jett (“I Love Rock’n’Roll”). Fowley feierte seine größten Erfolge aber mit dem Lied “Alley Oop” von The Hollywood Argyles (Platz 1 in den USA, 1960) und “Nut Rocker” von B. Bumble And The Stingers (Platz 1 in Großbritannien, 1962 – die Popversion von Peter Tschaikowskys “Marsch der Holzsoldaten”).

Seine Kooperation mit so unterschiedlichen Künstlern wie KISS, Helen Reddy und Kris Kristofferson. Gemeinsam mit John Cale produzierte Fowley das Debütalbum der Modern Lovers.

In den letzten Jahren seiner Karriere arbeitete Fowley, dessen selbstgeschriebene und produzierte Songs auch von Sonic Youth, Nirvana und Primal Scream gecovert wurden, beim Radio. Steven Van Zandt hatte ihn 2005 eingeladen, bei seinem Radiosender Underground Garage auszuhelfen. Bis zuletzt moderierte Fowley jede Woche am Samstag und Sonntag eine vierstündige Radiosendung.

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