Spezial-Abo

Freiwillige Filmkontrolle


„Der Ring – Grüne Hölle Rock“ vor Verlegung nach Schalke


von

<<< In der Galerie: Die besten Festival-Acts 2015

„Der Ring – Grüne Hölle Rock“ soll noch vor seinem Debüt am Nürburgring verlegt werden. Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtete, sollen bis Ende Februar nur 7.500 Tickets verkauft worden sein. Nachdem das Festival deshalb angeblich schon vor dem Aus stand, könnte das finale Debakel doch noch abgewendet werden: In der Arena auf Schalke soll die Veranstaltung jetzt heil über die Bühne gehen. Für das letzte Maiwochenende (29. – 31. Mai) hat der Veranstalter DEAG das Schalker Stadion reserviert. Eine offizielle Bestätigung für das „Go!“ steht allerdings noch aus.

Im Vorfeld gibt es große Schwierigkeiten: Bisher seien lediglich 800.000 Euro an Einnahmen generiert worden, aber schon laufende Kosten von 3,5 Millionen Euro entstanden. Um die prekäre Situation zu entschärfen trat DEAG-Chef Peter Schwenkow an den Rennstrecken-Betreiber Capricorn Nürburgring GmbH (CNG) heran und bat darum „Liquidität zur Verfügung zu stellen“ – schließlich sei eine Aufteilung der Kosten vereinbart worden.

Von dem Wechsel in den Ruhrpott verspricht sich DEAG einen raschen Anstieg der Verkäufe – schließlich ist die Region eine der bevölkerungsträchtigsten des Landes.

Der mäßige Vorverkauf wundert indes schon: Das Line-Up gestaltet sich, vor allem für Fans der härteren Gangart, als äußerst lukrativ. Headliner sind dieses Jahr Metallica, Muse und Kiss.

Der Standortwechsel nach Mendig hat „Rock am Ring“ übrigens nicht geschadet. Im Gegenteil: Das von der Marek Lieberberg Konzertagentur präsentierte Festival ist mit 90.000 verkauften Tickets bereits restlos ausverkauft.

🌇Bilder von "Die besten Festival-Acts 2015" jetzt hier ansehen
Wie John Lennon mit dem Beatles-Hit „In My Life“ zum Künstler wurde

Das Arbeiten an „In My Life“ begann mit einer Frage: Warum, so fragte ihn der Journalist Kenneth Allsop im März 1964, schreibe Lennon eigentlich nicht mehr Texte, die sein Leben und seine Erfahrungen reflektierten? "Ich hatte diese professionelle Songschreiber-Attitüde", sagte Lennon 1970 dem ROLLING STONE. "Wenn ich persönliche Erfahrungen artikulieren wollte, schrieb ich Bücher wie 'In seiner eigenen Schreibe'. Der songschreibende John Lennon, der Popsongs für die Galerie verfasste, befand sich in einer anderen Schublade. Für mich waren es oberflächliche Wegwerf-Produkte." Reise in die Vergangenheit Lennon nahm sich Kritik zu Herzen und schrieb einen längeren Text über Menschen und Orte…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate ROLLING STONE nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €