Die 100 besten Metal- und Hardrock-Alben aller Zeiten


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HÄRTER ALS DER REST: Heavy Metal ist Außenseitermusik und Mainstream zugleich. Er wird gern belächelt. Und wie kaum ein anderes Genre leidenschaftlich geliebt. Denn Metal stiftet Identität – und hilft beim Überleben in der Provinz.

Natürlich darf man heute zugeben, dass man Heavy Metal liebt. Am bes­ten nennt man schnell noch eine angesagte Band wie Baroness oder behauptet, Slayers „Reign In Blood“ damals1 rauf- und runtergehört zu haben. Wer es noch einfacher haben will, zieht sich auf den klassischen Hardrock zurück, weil sich auf Led  Zeppelin ja alle einigen können und selbst R.E.M. mal Aerosmith gecovert haben. Da geht die Diskussion dann allerdings schon los: Wo hört eigentlich Hardrock auf, wo fängt Heavy Metal an – und wer gehört dazu? Erstaunlicherweise gab es bei unserer mehr als 60-köpfigen Jury einen unausgesprochenen Konsens, den man kaum erklären kann. Keiner kam mit Nirvana an, aber etliche nannten Soundgarden (die übrigens mal die Vorgruppe von Guns N’Roses waren, auch wenn sie sich daran nicht gern erinnern) oder Nine Inch Nails. Im softeren Bereich durften Bon Jovi nicht fehlen, die in den 80er-Jahren zweifellos Hardrock machten – auch wenn die Grenzen zum Mainstream da schon fließend waren. Damals war die Eingruppierung dank der einheitlichen Optik noch einfacher: lange Haare, Lederhosen, alles klar. Gern auch Make-up und bunte Accessoires oder – auf der anderen Seite des Spektrums – Nieten und unbedingt: die Kutte.

Als Erfinder des Heavy Metal gelten heute gemeinhin Black Sabbath, die schon 1969 in Birmingham begannen, ihre Zuhörer mit harten Riffs, treibenden Drums und Ozzys markerschütterndem Gesang das Fürchten zu lehren. Ende der 70er-, Anfang der 80er-Jahre griff die New Wave Of British Heavy Metal, für Eingeweihte kurz NWOBHM, das Erbe auf und übersetzte es fürs Massenpublikum – mit bis heute durchschlagendem Erfolg. Iron Maiden, Saxon oder Judas Priest haben nicht nur Generationen beeinflusst, sie halten immer noch durch.



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