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Die Toten Hosen: Sticheleien gegen Uli Hoeneß

Die Toten Hosen

„Sechs kleine Jägermeister wollten Steuern sparen, Hoeneß wurde eingelocht, fünf durften nachbezahlen“ – so dichteten die Toten Hosen ihren Stimmungs-Hit „Zehn kleine Jägermeister“ bei ihrem Konzert am Dienstag in der Münchner Olympiahalle um.

Auch den selten live aufgeführten Fußball-Song „Bayern“, der sich gegen den FC Bayern München richtet, spielte die Band in der Heimat des Triple-Siegers in voller Länge. „In dieser Stadt wollten wir uns nicht nachsagen lassen, dass wir nicht den Mumm dazu haben“, kommentierte Sänger Campino die Provokation später.

Besagter Song brachte besonders Uli Hoeneß im Erscheinungsjahr 1999 auf die Palme. „Das ist der Dreck, an dem unsere Gesellschaft irgendwann ersticken wird“, urteilte der jüngst wegen Steuerbetrug in Verruf geratene FC-Bayern-Präsident damals.

Bereits am 31. Mai hatte Campino bei einem Konzert in Bochum von der Bühne weg gegen Uli Hoeneß gestichelt: „München hat einen neuen Transfer-Coup gelandet. Die Bayern haben Uli Hoeneß für sechs Millionen an die JVA München verkauft“, kalauerte der 50-Jährige.

Javier Bulon/LatinContent/Getty Images


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Campino über das neue Album der Toten Hosen: „Das war mal wieder so eine Schnapsidee“

Ein bisschen geflunkert ist der Titel des neuen Albums, „Alles ohne Strom“, schon, denn es braucht doch ziemlich viel Energie, um so ein Mammutprojekt zu stemmen: Mit elf klassischen Musikern traten Die Toten Hosen im Juli in der Düsseldorfer Tonhalle auf, das Konzert erscheint jetzt als Album und ab dem 22.11. auch auf DVD. Fünf Fragen dazu an den Sänger. Große Arrangements mit Bläsern und Streichern: Wie kamt Ihr gerade jetzt auf die Idee, eure Songs so neu zu präsentieren? Campino: Mir gefiel schon seit unserem „Unplugged“-Album der Gedanke, dass ein Lied etwas Lebendiges ist. Nur weil man es in…
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