Die Toten Hosen: Sticheleien gegen Uli Hoeneß


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Die Toten Hosen

„Sechs kleine Jägermeister wollten Steuern sparen, Hoeneß wurde eingelocht, fünf durften nachbezahlen“ – so dichteten die Toten Hosen ihren Stimmungs-Hit „Zehn kleine Jägermeister“ bei ihrem Konzert am Dienstag in der Münchner Olympiahalle um.

Auch den selten live aufgeführten Fußball-Song „Bayern“, der sich gegen den FC Bayern München richtet, spielte die Band in der Heimat des Triple-Siegers in voller Länge. „In dieser Stadt wollten wir uns nicht nachsagen lassen, dass wir nicht den Mumm dazu haben“, kommentierte Sänger Campino die Provokation später.

Besagter Song brachte besonders Uli Hoeneß im Erscheinungsjahr 1999 auf die Palme. „Das ist der Dreck, an dem unsere Gesellschaft irgendwann ersticken wird“, urteilte der jüngst wegen Steuerbetrug in Verruf geratene FC-Bayern-Präsident damals.

Bereits am 31. Mai hatte Campino bei einem Konzert in Bochum von der Bühne weg gegen Uli Hoeneß gestichelt: „München hat einen neuen Transfer-Coup gelandet. Die Bayern haben Uli Hoeneß für sechs Millionen an die JVA München verkauft“, kalauerte der 50-Jährige.

Javier Bulon/LatinContent/Getty Images