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Die Toten Hosen: Sticheleien gegen Uli Hoeneß

Die Toten Hosen

„Sechs kleine Jägermeister wollten Steuern sparen, Hoeneß wurde eingelocht, fünf durften nachbezahlen“ – so dichteten die Toten Hosen ihren Stimmungs-Hit „Zehn kleine Jägermeister“ bei ihrem Konzert am Dienstag in der Münchner Olympiahalle um.

Auch den selten live aufgeführten Fußball-Song „Bayern“, der sich gegen den FC Bayern München richtet, spielte die Band in der Heimat des Triple-Siegers in voller Länge. „In dieser Stadt wollten wir uns nicht nachsagen lassen, dass wir nicht den Mumm dazu haben“, kommentierte Sänger Campino die Provokation später.

Besagter Song brachte besonders Uli Hoeneß im Erscheinungsjahr 1999 auf die Palme. „Das ist der Dreck, an dem unsere Gesellschaft irgendwann ersticken wird“, urteilte der jüngst wegen Steuerbetrug in Verruf geratene FC-Bayern-Präsident damals.

Kooperation

Bereits am 31. Mai hatte Campino bei einem Konzert in Bochum von der Bühne weg gegen Uli Hoeneß gestichelt: „München hat einen neuen Transfer-Coup gelandet. Die Bayern haben Uli Hoeneß für sechs Millionen an die JVA München verkauft“, kalauerte der 50-Jährige.

Javier Bulon/LatinContent/Getty Images

Interview über Toten Hosen: „Es ist kein Verrat, nüchtern auf die Bühne zu gehen“

Follow @sassanniasseri Mit „Weil Du nur einmal lebst“ läuft am 28. März 2019 ein Film über die Toten Hosen im Kino an, der das besondere Tour-Jahr 2018 dokumentiert. Neben Höhepunkten wie der ausverkauften „Laune der Natour“, gab es auch dramatische Ereignisse, wie Campinos Hörsturz, der zum kurzzeitigen Abbruch der Konzertreise führte. Gegen Ende des Sommers trat die Band dann beim „Wir sind mehr“-Festival in Chemnitz auf, später ging es noch nach Argentinien, wo die Düsseldorfer eine treue Anhängerschaft haben. ROLLING STONE traf Campino und Regisseurin Cordula Kablitz-Post am Tag nach der Doku-Weltpremiere auf der Berlinale. Zu Beginn gibt es eine…
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