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Dirigent und ELO-Arrangeur Louis Clark ist tot


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Louis Clark ist am 12. Februar 2021 im Alter von 73 Jahren verstorben. Seine Frau Gloria hat die traurige Nachricht in einem Facebook-Post verkündet. Der Musiker, der für Electric Light Orchestra in den Siebzigern und Achtzigern für mehrere Alben die Streicherarrangements übernahm, sei seit mehreren Monaten krank gewesen.

Sadly today Louis, Jemma, Rachel and I had to say goodbye to the most loved, loving and kind man we know. He will be…

Gepostet von Gloria Bentley Clark am Samstag, 13. Februar 2021

Gloria Bentley Clark war die zweite Frau des britischen Dirigenten, der auch drei Kinder hatte. „Leider mussten Louis, Jemma, Rachel und ich heute Abschied von dem meistgeliebten, liebevollsten und freundlichsten Mann nehmen, den wir kennen. Er wird in einer Weise fehlen, die Worte nicht beschreiben können. Er war seit vielen Monaten krank. Er hat hart gekämpft, aber seine Zeit war gekommen. Er ist sehr friedlich und umgeben von Liebe gestorben. An diesem Morgen schaute er Fußball und hörte die Beatles. Zwei Dinge, die er liebte. Am Nachmittag sagte ich ihm, dass ich ihn liebe und er sagte ,Ich liebe dich auch‘, dann küssten wir uns. Fünf Minuten später ging er von uns. Wir lieben diesen Mann für immer.“

Gloria Bentley Clark dankt zudem allen, die immer für ihn und die Familie da waren: „Er war ein guter Mann, geliebt von vielen und wird von allen sehr vermisst werden. Wir wollen Familie, Freunden und Fans danken, die uns immer geliebt und unterstützt haben.“

Louis Clark: Die Karriere des Musikers

1947 wurde Louis Clark im englischen Kempston geboren. Er studierte Komposition am Leeds College of Music und während Musical-Aufnahmen traf er auf ELO-Gründungsmitglied Jeff Lynne, der den talentierten Multiinstrumentalisten bat, das Streicherarrangement auf dem 1974 erschienenen Album „Eldorado“ zu übernehmen. Die Zusammenarbeit hielt für mehrere Alben an – unter anderem für „Face The Music“, „Out of the Blue“ und „Discovery“. Zudem arbeitete Louis Clark mit Ozzy Osbourne, Roy Orbison, Phil Collins und Roger Whittaker.


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