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Dolly Parton: Großer Auftritt beim Glastonbury, aber hat sie auch live gesungen?

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Dolly Parton war einer der gefeierten Stars auf dem diesjährigen Glastonbury-Festival. Nicht einmal Metallica konnten so viele Fans um sich scharen wie die Country-Legende bei ihrem Einsatz auf der Pyramid Stage. Mit einem Song über den legendären Matsch auf der Worthy Farm zollte sie dem Festival Tribut. Mit „Baby I’m Burning“ setzte Parton ein, um dann gleich mit „Why’d You Come In Here Lookin‘ Like That“ fortzusetzen. „Es ist solch eine Ehre und solch ein Privileg, hier zu sein“, sagte die achtmalige Grammy-Gewinnerin. „Ich habe ein Leben lang auf diesen Moment gewartet, Glastonbury!“ Als großes Finale widmete sie „I Will Always Love You“, ihren zum Weltkulturerbe gewordenen Hit, jedem Menschen im Publikum – auf dass er oder sie immer wisse, geliebt zu werden.

Nun sieht sich die 68-Jährige aber ernsthaften Vorwürfen ausgesetzt, sie hätte bei ihrem Auftritt nicht vollständig live gesungen, sondern Stimm-Aufnahmen vom Band verwendet. Twitter-User hatten bei der BBC-Übertragung ihres Konzerts Verzögerungen zwischen Gesang und Lippenbewegung festgestellt und mit erbosten Kommentaren reagiert.

Stephen Fry, Autor, Fernsehmoderator und englisches Enfant terrible der Kulturszene, nahm Parton allerdings sogleich via Twitter in Schutz: „Ich denke, dass ich eine Menge darüber weiß, wie Fernsehen gemacht wird. Wie kommen die Menschen darauf, dass Dolly Parton Playback singen würde? Glaubt mir, dass ist kein Playback. Wenn da manchmal etwas nicht lippensynchron ist, dann liegt das an der HD Live-Verwertung. Das sieht man auch öfter bei Nachrichtensprechern.“

Vielleicht sollte man den Bildern auf dem Schirm nicht immer sofort trauen.

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