Drake enthüllt „Iceman“ – und legt überraschend zwei weitere Alben nach

Der Rapper veröffentlichte das neue Album zusammen mit „Habibti“ und „Maid Of Honour“ – alles auf einmal.

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Nach zwei Jahren dürfen sich Drake-Fans endlich freuen: Der angeschlagene Rapper hat sein lang erwartetes Album „Iceman“ veröffentlicht – mit Gastauftritten von Shane Gillis und DJ Akademiks.

Am Ende des „Iceman“-Livestreams zog Drake drei Festplatten heraus, und auf dem Bildschirm erschien der Text: „I made this so that I could make this.“ Eine weitere Einblendung verriet die Titel von zwei weiteren Überraschungsalben: „Habibti“ und „Maid Of Honour“. Alle drei LPs erschienen gleichzeitig am Freitag.

Die drei Alben in rascher Folge kommen mit enormen Erwartungen – es sind Drakes erste Soloalben nach seinem Beef mit Kendrick Lamar im Jahr 2024, dessen Diss-Track „Not Like Us“ mehrere Grammys gewann und das öffentliche Bild des Chartstürmers nachhaltig beschädigte.

Blick hinter die Kulissen

Nach Jahren der Spekulation gibt das Album den Fans nun einen Einblick, wie Drake den vielbeachteten Schlagabtausch erlebt hat. Die Produktion stammt unter anderem von Langzeit-Kollaborateur Noah „40“ Shebib sowie von Overkst, OK und weiteren Namen. Auch Future und Aufsteigerin Mollysantana sind vertreten. Bereits in früheren Folgen von Drakes Livestream waren die Songs „What Did I Miss?“ und „National Treasure“ zu hören – beide finden sich nun auf dem Album.

Drake lässt kein gutes Haar an Lamar und dem erschütternden Diss-Track „Not Like Us“, der Drake als „Certified Pedophile“ bezeichnete. Der verständlicherweise aufgebrachte Rapper nutzt mehrere Gelegenheiten, um an Kendricks öffentlichem Image zu kratzen – mit Lines wie „White kids listen to you cuz they feelin‘ some guilt“ sowie Zeilen, die offenbar behaupten, 100 Millionen Streams für Lamar seien aus der Zählung verschwunden. Das fügt sich in seine anhaltenden Vorwürfe ein, wonach UMG mit betrügerischen Bot-Streams die Popularität des Songs künstlich hochgetrieben habe.

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Andere Lines wie „Your baby momma ain’t even post a single, damn, where she at?“ greifen Anschuldigungen auf, die Drake bereits in seiner Diss-Track-Serie 2024 erhoben hatte. Außerdem scheint er zu behaupten, dass Mitglieder aus Kendricks Team versucht hätten, die Sache beizulegen: „You saw my brother, you was tryna fix it, now you drop your album and you back dissing“, rappt Drake.

Langer Schatten des Beef

„Iceman“ erscheint im langen Schatten des branchenweiten Beefs, der mit Metro Boomin und Futures „We Don’t Trust You“ sowie der Single „Like That“ feat. Lamar seinen Anfang nahm.

Jeff Ihaza schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil