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Dschungelcamp, Tag 12: Schleimerei! Arschkriecherei! Schneewittchens Abschied!

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Dschungelcamp, Tag 12: Schleimerei! Arschkriecherei! Schneewittchens Abschied!

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In der Nachbereitung der gescheiterten Schatzsuche mit Helena ärgert sich Thorsten doch sehr. “Hinterfotzigkeit, Schleimerei, Arschkriecherei” prangert er an – aber die Klage ist doch eher allgemein an die Welt gerichtet. Der Grund liegt in ihm selbst: “Ich ärgere mich nur, weil ich es nicht geschafft habe.” Helena hat es ebenfalls nicht geschafft, doch es ist ihr wie immer egal. Sie ist mit sich selbst zufrieden, weil sie die Konfrontation mit Thorsten vermieden hat: “Die neue Coaching-Waffe: die einer Frau”, freut sie sich. Sie hat nicht die Waffen Sophias, aber sie zwang Thorsten zur Konzilianz, jedenfalls zur Rücksicht. Sonja Zietlow und Daniel Hartwich kommentieren diese Entdeckung mit dem Hinweis auf den Heiligen Gral und das Bernsteinzimmer. Auf dem Rückweg zum Camp wurde Helena von einem Wachmann begleitet, für den sie entflammt ist: “Aber der Security: James Bond!” Der Mann hat sie an die Hand genommen. Sonja und Daniel berichten genüsslich, er habe eine neue Identität angenommen und sei nach Chile geflüchtet.

Bei einer allerdings sehr einfachen Übung reüssieren Sophia und Menderes. Sophia fragt beim Anlegen eines Brustschutzes, ob Menderes schon einmal einer Frau einen BH an-, wenn nicht ausgezogen habe – das muss der arme Mann verneinen. Das günstige Equilibrium erlaubt es dem merkwürdigen Gespann aber, die Blechkiste zu erbeuten, und weil auch die Frage nach einem “Penis-Skandal” im Fußball leicht zu beantowrten ist, wird eine Großpackung Schokoladenbutterkekse vom Sponsor zutage gefördert. Schnell ist vom “Geschmacksorgasmus” die Rede, und Thorsten macht sofort einige Liegestütze und kündigt abermals seinen Durchmarsch an. Es müssen Kekse mit besonderen Kräften sein. Man sieht sie immer gegen Ende der Sendung in einer Werbeeinblendung.

Nett sind auch Hunde

Sophia und Nathalie bezichtigen sich gegenseitig der Prinzessinnenhaftigkeit. Interessanterweise verwendet Sophia den Begriff “nett” pejorativ, während Nathalie ihn benutzt, jedoch für ihre stoische Distanzierung. “Nett sind auch kleine Hunde”, giftet Sophia. Nach zwei Nomininierungen wird Nathalie nun aus dem Camp gewählt – just nachdem sie über ihre Zeit bei Heidi Klums Model-Sause samt Kasernierung und Essdisziplin gesprochen hat. Beim Verlesen des Briefs ihrer Mutter hat sie sogar Zähren vergossen, jetzt hemmungslos mädchenhaft. Es ist zu spät. Dr. Bob hatte womöglich doch recht: Zwar verbarg Nathalie nicht “große Teile ihrer Persönlichkeit”, aber einen Teil verbarg sie. Und das war der, den sie im Camp hätte zeigen müssen.

Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!

Sophia und Brigitte treten zu der Prüfung an, die den augenfälligsten Ekel bereithält: die Dschungel-Metzgerei. Die Frauen müssen zwischen vergorenen Bohnen, Ungeziefersülze und Kamellippen entscheiden und dazu eine ausreichende Menge beim grobschlächtigen Fleischer bestellen, und obwohl Brigitte nicht zimperlich ist und Sophia zwar zimperlich ist, aber auch pragmatisch, gelingt am Ende gar nichts. Brigitte ist die souveräne, sarkastische Fatalistin, doch sie ignoriert Daniel Hartwichs Rat und ordert zu wenige Maden, die sie vergeblich verzehrt. Die Kamellippen geben den beiden den Rest. “Vielleicht bin ich lieber, als du denkst”, gibt Daniel der Dänin mit auf den Heimweg.

Im Camp unterbricht Helena einen Vortrag Thorstens, den er nicht für sie hielt, um ihn zu maßregeln, und Thorsten versetzt, er interessiere sich nicht für die Meinungen anderer. Helena sei “Gott II”, äußert er dann vor der Kommentarkamera, und: “Das Thema Helena Fürst wollte ich ja normalerweise nie mehr in den Mund nehmen.”

Aber es liegt ihm auf der Zunge.

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