Timothée Chalamet als megalomaner Paul Atreides im offiziellen Trailer zu „Dune: Part Three“

Fast 20 Jahre in die Zukunft versetzt, muss Paul Atreides die Konsequenzen des Krieges tragen, den er gegen Freunde und Feinde gleichermaßen vom Zaun gebrochen hat.

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Der erste Blick auf den Abschluss von Denis Villeneuves „Dune“-Trilogie ist da. Der neue Trailer zu „Dune: Part Three“ zeigt Paul Atreides (Timothée Chalamet), der sich mit den Folgen seiner Machtbesessenheit auseinandersetzen muss – nachdem er am Ende des Vorgängers einen heiligen Krieg vom Zaun gebrochen hat. Der Film startet am 18. Dezember in den US-amerikanischen Kinos, darunter auf IMAX- und 70mm-Leinwänden.

Am Ende von „Dune: Part Two“ entfesselt Atreides einen heiligen Krieg – zur Bestürzung seiner Fremen-Gefährtin Chani (Zendaya). Der Trailer zu „Dune: Part Three“ springt fast zwei Jahrzehnte in die Zukunft, wo sich Verschwörungen gegen Atreides zusammenbrauen. Chani, die in einer frühen Szene schwanger zu sehen ist, wendet sich wutentbrannt von ihm ab und verlässt ihn nach seinem Verrat.

Jason Momoa kehrt als Hayt zurück, einem Ghola – einem menschlichen Klon – von Duncan Idaho, Atreides‘ verstorbenem Mentor aus dem ersten „Dune“-Film. Die beiden liefern sich einen Schwertkampf, während Atreides‘ Schattenseite immer deutlicher hervortritt. „Du hast die Galaxis erobert. Du hast Tausende von Welten vernichtet“, sagt Hayt zu ihm. „Ich glaube, du bist weit jenseits jeder Erlösung.“ Später erscheint Hayt am Atreides-Thron mit einem Friedensangebot, das simpel klingt – doch er enthüllt, dass es Atreides‘ Imperium zerstören würde.

Pattinson als bleicher Schurke

Dann tritt der Schurke des Films in Erscheinung: Scytale (Robert Pattinson, auffällig gebleicht) eröffnet Prinzessin Irulan (Florence Pugh) seinen Plan für einen „Regimewechsel“. Sie geißelt sein Vorhaben, doch Scytale behauptet, eine Geheimwaffe zu besitzen – was angesichts der darauffolgenden Szenen womöglich Chani und die Fremen meint.

Die Action ist um ein Vielfaches gesteigert: Luftkämpfe mit Lasern, Schwertkämpfe wie aus „Blade Runner“, eine blutüberströmte und schreiende Anya Taylor-Joy – und natürlich der Auftritt eines riesigen Sandwurms, offenbar von Chani herbeigerufen. Zu sehen ist außerdem eine Figur, die Leto II. Atreides zu sein scheint, Paul und Chanis Kind in seiner halb menschlichen, halb sandwurmartigen Gestalt.

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Der dritte Teil von Villeneuves „Dune“-Reihe adaptiert Frank Herberts Roman „Dune Messiah“ für die Leinwand. Jeder „Dune“-Film wartet mit einem hochkarätigen Ensemble auf, und jeder Teil erweitert es. „Part Three“ vereint zurückkehrende Darsteller wie Taylor-Joy, Pugh, Momoa, Javier Bardem und viele weitere. Neu dabei ist Pattinson – ebenso wie der gefeierte ivorische Schauspieler Isaach De Bankolé, der Farok spielt, einen desillusionierten Fedaykin-Todeskommandanten (im Wesentlichen ein ehemaliger Atreides-Gardist).

Villeneuve und Zimmer wieder dabei

Villeneuve führt auch beim Abschlussfilm Regie und hat das Drehbuch gemeinsam mit Brian K. Vaughan geschrieben. Hans Zimmer komponiert erneut den Score.

Der erste „Dune“ in Villeneuves Trilogie kam 2021 in die Kinos; „Dune: Part Two“ folgte 2024. Die erste Verfilmung von Herberts Buchreihe stammt von David Lynch aus dem Jahr 1984 – mit Kyle MacLachlan als Paul Atreides.

Der chilenisch-französische Avantgarde-Filmemacher Alejandro Jodorowsky versuchte in den Siebzigerjahren, seinen eigenen „Dune“-Film zu realisieren, scheiterte jedoch an finanziellen Engpässen und seiner Weigerung, seine Vision zu kürzen – darunter eine geplante Laufzeit von zehn bis vierzehn Stunden.

Jaeden Pinder schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil

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