Search Toggle menu
Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

Eminem knackt mit Disstrack „Killshot“ YouTube-Rekord

Erst am 31. August hat Eminem mit „Kamikaze“ sein zehntes Studioalbum veröffentlicht und damit in 13 Ländern Platz 1 der Charts belegt. Jetzt knackte er mit einem komplett neuen Track „Killshot“ den YouTube-Rekord für das meistgeklickte Hip-Hop-Video innerhalb von 24 Stunden.

Doch wie kam es dazu, dass dieser neue Song „gedroppt“ wurde? Auf „Kamikaze“ befindet sich der Track „Not Alike“; dieser greift einen Tweet des Rappers und Schauspielers Machine Gun Kelly aus dem Jahr 2012 auf. In diesem Tweet erklärte MGK, dass er Eminems Tochter (damals 16) „hot as fuck“ fände. Das fand Daddy Eminem wohl nicht so lustig und das macht er in „Not Alike“ nochmal klar.

Das ließ Machine Gun Kelly aber nicht auf sich sitzen und veröffentlichte keine Woche später den Track „Rap Devil“. Ein Song mit vielen Referenzen und Seitenhieben auf Eminems Schaffen, doch vor allem macht sich der 29-Jährige über das Alter des 45-jährigen Eminem lustig.

Kooperation

Dann folgte 11 Tage später Eminems Antwort in Form von „Killshot“. Dabei knöpft er sich jede Zeile des gegen ihn gerichteten Disstracks vor und findet immer eine Antwort: „But I’m 45 and I’m still outselling you / By 29 I had three albums that had blew (…) Younger me? No, you’re the whack me, it’s funny, but so true / I’d rather be 80-year-old me than 20-year-old you“. („Aber ich bin 45 und verkaufe immer noch besser als du / Mit 29 hatte ich drei Alben, die durch die Decke gingen (…) Ein jüngeres Ich? Nein, du bist das geprügelte Ich, es ist witzig, doch so wahr / Ich wär lieber ich mit 80, als du mit 20“.)

Dieser Song wurde in den ersten 24 Stunden auf YouTube 38,1 Millionen Mal geklickt. Da haben nur die K-Pop Boygroup BTS mit ihrem Song „Idol“ (45 Millionen Klicks in 24 Stunden) und Taylor Swift mit „Look What You Made Me Do“ (43,2 Millionen Klicks in 24 Stunden) mehr geschafft.


„Bird Box“: Neue YouTube-Richtlinien wegen Challenge-Idiotie

Dass YouTube der Nährboden kreativer, lustiger und schräger Einfälle ist, leuchtet ein. Dass dabei nicht alles Kuriose nachzuvollziehen sein kann, ist auch logisch. Die dämlichen Challenges unterbeschäftigter Teenager gehen mittlerweile aber so weit, dass jetzt selbst YouTube genug hat. Die Plattform hat jetzt ihre Richtlinien aktualisiert und schränkt die Spielwiese für Nutzer deutlich ein. „Wir erlauben keine Streiche, die den Opfern signalisieren, dass sie sich in ernsthafter körperlicher Gefahr befinden.“ YouTube zieht jetzt eine eindeutige Grenze bei Inhalten die nicht mehr lustig und harmlos, sondern schlicht schädlich und gefährlich sind. Also: „Ice-Bucket“-Challenge okay, „Bird Box“ nicht okay. Challenge „gesunder Menschenverstand“…
Weiterlesen
Zur Startseite