Entschuldigung wegen Eilmeldung während „Tatort“? Nun doch nicht

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Entschuldigung wegen Eilmeldung während „Tatort“? Nun doch nicht

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Sonntagabend gemeinsam den „Tatort“ anschauen – das gehört in vielen Wohnzimmern hierzulande zu einem gelungenen Ausklang des Wochenendes. Doch am vergangenen Sonntag (05.11.) störte die Realität, in Form einer Eilmeldung zu einem Amoklauf in einer texanischen Kirche, das Ritual – zum Ärger vieler Zuschauer.

In den sozialen Netzwerken meldeten sich viele Krimi-Fans, die anscheinend lieber in Ruhe fernsehen wollten, statt von traurigen Ereignissen „belästigt“ zu werden. Die ARD erntete so viele negative Kommentare, dass sich das Social-Media-Team für die Einblendung entschuldigte. Die Programmdirektion nahm das nun wieder zurück.

Twitter-Wut:

Es waren Beschwerden wie diese, die das Social-Media-Team der ARD während des „Tatorts“ am vergangenen Sonntag dazu bewegten sich gleich mehrfach bei den Fernsehzuschauern zu entschuldigen.

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Posted by Tatort on Sonntag, 5. November 2017

Keine Entschuldigung für Eilmeldung während „Tatort“

Von diesen Entschuldigungen nahm die ARD-Programmdirektorin Sabine Knott nun Abstand. Sie sagte, dass die zuständige Kollegin den aufgebrachten Zuschauern dabei allerdings „zu sehr entgegengekommen“ sei. „So weit gehen wir eigentlich nicht, dass wir uns entschuldigen.“

Am Sonntagabend hatte die Social-Media-Redaktion kritische Stimmen von Zuschauern mehrmals mit „Wir möchten uns für die Einblendungen entschuldigen“ kommentiert. Bei dem Amoklauf in einer Kirche in Texas hatte ein Mann auf Gläubige geschossen und mehr als 20 Menschen getötet.

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