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„Farbige“: Cumberbatch entschuldigt sich für unpassende Formulierung

Benedict Cumberbatch wollte sich gegen Rassismus in der Filmbranche aussprechen, wählte hierbei aber leider den Ausdruck „farbige Schauspieler” und erntete im Handumdrehen Kritik dafür.

„Ich bin tief bestürzt, dass ich Anlass zu Ärger gegeben habe, weil ich diese veraltete Ausdrucksweise benutzt habe”, entschuldigte sich der Oscar- nominierte Schauspieler („The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben”). Angeblich suche er nach keinerlei Ausreden dafür, dass er ein „Idiot” sei.

Cumberbatch hatte gegenüber dem US-Moderator Tavis Smiley geäußert, dass es für „farbige Schauspieler” in den USA mehr Möglichkeiten gäbe, als in Großbritannien. Ein Umstand, der sich dringend ändern müsse.

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Zwar habe Cumberbatch hierbei laut der britischen Anti-Rassismus-Stiftung ein enormes Problem angesprochen, doch der Begriff „farbig” sei jedoch veraltet und könne Menschen vor den Kopf stoßen.

Die britische Nachrichtenmoderatorin Charlene White hatte die Debatte losgetreten, weil sie via Twitter auf Cumberbatchs Äußerung aufmerksam machte.

Auch hierzulande soll der Begriff „Farbige” zunehmend und vor allem von Medien vermieden werden, wie die Bundeszentrale für politische Bildung laut dpa empfiehlt. Ist die Hautfarbe relevant, sei es angeblich besser, von „schwarz” zu sprechen.

Diskussionwürdig.

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