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Festival „Jamel rockt den Förster“: Die Ärzte singen „Schrei nach Liebe“ gegen Rechts – die Neonazis schlitzen Autoreifen auf

Beim Festival „Jamel rockt den Förster“ traten zum zehnten Jubiläum überraschend Die Ärzte auf – und gemeinsam mit dem Publikum sang man „Schrei nach Liebe“, die Hymne gegen alle Nazis dieser Welt. Die Mittelfinger der Bandmitglieder und der Besucher – mit 1200 verkauften Karten war das Event ausverkauft – zeigten Richtung Dorfscheune. Dort war, berichtet der „Tagesspiegel“, eine Reichskriegsflagge gehisst worden.

Der Ort für das Event war passend gewählt, denn die Initiatoren des Festivals sind Birgit und Horst Lohmeyer, ein Hamburger Paar, das 2004 nach Jameln in Mecklenburg-Vorpommern zog, sich gegen Rechts engagiert und seitdem mit Bedrohungen leben muss. In dem 46 Einwohner zählenden Dorf haben sich immer wieder neonazistische Sprüche finden lassen, auf Häuserwände gemalt. Es gab gar einen Brandanschlag auf die Scheune, wo die Lohmeyers ihr Festival austragen wollten.

Auch in diesem Jahr war „Jamel rockt den Förster“ gut besetzt, neben den Ärzten kamen ZSK, Fettes Brot, Madsen und die Ohrbooten.

Die Polizeibilanz dürfte durchwachsen ausgefallen sein. Zwar ist es – wohl auch wegen des Polizeiaufgebots – nicht zu Ausschreitungen gekommen. Allerdings haben Unbekannte Autoreifen aufgeschlitzt. Die Täter sind entkommen.

Konzerte gegen Rechts

Am vergangenen Dienstag (23. August) hatten der Rapper Marteria und die Band Feine Sahne Fischfilet auf dem Gelände des Bahnhofs in Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) einen Überraschungsauftritt gespielt. Ursprünglich war nur eine politische Lesung mit anschließender Diskussion geplant, zu der auch Campino von den Toten Hosen eingeladen war. Doch die Veranstalter wollten unter dem Motto „Nazis abwählen“ ein Zeichen setzen, das in der ganzen Republik zu hören ist, wie der Sänger während einer Pressekonferenz laut „Nordkurier“ mitteilte.


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Eine amateurhafte Aufnahm des frühen „I Feel It In My Heart“ (1976) zeigt die allerliebste Tina Weymouth mit gescheitelter Kurzfrisur an ihrer großen Bassgitarre, die sie ja bediente wie kein anderer Mensch - sie gab stets das Muster für das Bassgitarrespielen überhaupt. Der nervöse David Byrne singt dieses zarte, verzweifelte Lied über jemanden, der gern Freude an seiner Arbeit hätte und der Familie ein Sonnenschein wäre. Er müßte es halt nur noch entschiedener versuchen, glaubt er. https://www.youtube.com/watch?v=ewY34GqbRkA Damit war der Ton vorgegeben, der die Studien in Soziopathie auf „77“ (★★★★★) bestimmt. Zum trockenen Groove besingt Byrne die Nöte und Wonnen…
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