Folge 9: Die Toten Hosen – „Auld Lang Syne“

Sie nannten sich für ihr Weihnachtsprojekt „Die Roten Rosen“, aber Campinos Stimme ist ja unverkennbar: Mit seinem herrlich britischen Akzent schreit er sich durch den Klassiker „Auld Lang Syne“, die Band bratzt dazu standesgemäß. Wem würde es da nicht andächtig zumute werden! Und ja, ich gebe es zu: Ganz un-punkrock-mäßig denke ich bei dem Lied immer an „Harry & Sally“ und die wunderbare Diskussion der beiden über den Sinn der Zeile „Should all acquaintances be forget“.

Hardcore-Weihnachtsverächtern empfehle ich dagegen die Version von „Still, Still, Still“, bei der Gitarrist Kuddel sich die Seele aus dem Leib brüllt. Sogar meine Mutter konnte sich da vor Lachen kaum halten. Und was wäre festlicher als gemeinsame Fröhlichkeit?

Kooperation

Bewertung: ***1/2


Toten Hosen: Campino hat britische Staatsbürgerschaft angenommen

Er liebt den FC Liverpool, er liebt die britischen Punk-Bands, dann gebt ihm jetzt auch den Pass! Hat er auch bekommen. Campino hat die britische Staatsbürgerschaft angenommen. Das meldete der britische Botschafter in Berlin, Sebastian Wood. „An Tagen wie diesem liebe ich meinen Job. Ich hatte heute das Vergnügen, die Einbürgerungsfeier für meinen Freund und nun auch Landsmann #Campino vorzunehmen! #Freundship“ ,schreibt der Beamte auf Twitter, mit Anspielung auf den Toten-Hosen-Hit „Tage wie diese“. Der 56-Jährige hat eine englische Mutter. Warum er gerade jetzt – oder: jetzt erst? – Brite geworden ist, ist noch unbekannt. Campino hat sich zu seinen…
Weiterlesen
Zur Startseite