Foo Fighters: Drei Fragen an Dave Grohl


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Gratulationen zur Grammy Nominierung! Seid ihr begeistert?

Es ist verdammt verrückt! Ich meine, ein Album, das wir in meiner Garage aufgenommen haben, absolut analog, ohne irgendwelche Computer, und alles ist für den Grammy als Album des Jahres nominiert! Das ist wirklich motivierend. Von wegen, es ist noch OK nach menschlichen Wesen zu klingen.

Im Herbst hatte „Nevermind“ 20-jähriges Jubiläum. Was bedeutet das für Dich?

Das Jubiläum war ein Trip für mich, allerdings nicht in irgendeiner musikalischen Art. Es war mehr persönlich. Mein Leben ist durch dieses eine Album in zwei Teile gespalten: die Vor-Nevermind- und die Nach-Nevermind-Zeit. Und das sind zwei wirklich verschiedene Welten! Der Blick zurück verleiht mir das Gefühl, dass das alles noch gar nicht wirklich lang her ist. Und gleichzeitig, dass ich noch so viel mehr zu tun habe. Und es lässt mich Kurt vermissen.

Was denkst du über diese ganze Neunziger-Nostalgie in letzter Zeit?

Ich sehe eigentlich nichts, das ich Neunziger-Nostalgie nennen würde. Verdammt laute Gitarren und Schlagzeuger, die ihre Drum-Kits kaputthauen – wann war das denn jemals vorbei? Ich liebe es, dass eine Band wie Soundgarden immer noch durchdrehen kann, aber ich würde es nicht nostalgisch nennen. Es ist ja nicht so, dass Gitarren und Drums und Leute, die ehrliche Musik machen, ausgestorben sind und in irgendwelchen Jurassic-Park-Laboren wieder zum Leben erweckt werden. Das Zeug existiert ja immer noch. Es wird bloß unter einem Haufen Müll erstickt.

Zur Zeit arbeiten die Foo Fighters wieder an einem neuen Album. Mit dem 2011 erschienenen „Wasting Light“ sind sie für sechs Grammys nominiert. Die Verleihung findet am 12. Februar in Los Angeles statt.


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