Franz Ferdinand: Abkotzen auf McDonalds, Epic und Sony


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Mittlerweile haben sich die Wogen ein wenig geglättet, aber als Franz Ferdinand-Sänger Alex Kapranos vor einigen Tagen rausbekam, dass das US-Label Epic, das wiederum Sony angeschlossen ist, einen Song für die Website latenightmcdonalds.com verwendet hatte, drehte er regelrecht durch und auf. Zunächst verlinkte er auf die Website und schrieb dann: „Das ist ein Beispiel, wie sich eine Band mit seinem US-Label verwirft. Glauben die etwa, wir würden so eine Scheiße gut heißen?“ Luftholen, und weiter gings: „Dirty bastards. Stupid arrogant motherfucking pig-brained arseholes.“ Das muss (und darf) man vermutlich wohl nicht übersetzen. Kapranos sagte zudem, er würde lieber Kuhscheiße essen, als etwas von McDonalds.

Später beruhigte er sich wieder und schrieb: „Ich bin nicht wirklich sauer auf McDonalds. Sie sind nicht weniger ‚evil‘ als andere psychopathische Firmen – aber natürlich auch nicht besser. Ich bin eher von Sony angepisst. Wenn auch nicht überrascht.“ Kapranos stellte allerdings klar, dass nicht alle Labels böse seien. Domino zum Beispiel nahm er ausdrücklich in Schutz: „Nicht alle Labels sind Schweine. Domino zum Beispiel.“ Er habe mit Domino-Boss Lawrence Bell telefoniert, der nichts von dem Deal gewusst hätte. Nachlesen kann man all das auf http://twitter.com/alkapranos.