Search Toggle menu
Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

„Frasier“, „Frantic“ und „Barton Fink“: Schauspieler John Mahoney ist tot

Der Kino-, TV- und Theaterschauspieler John Mahoney ist tot. Der in Großbritannien in Blackpool geborene Amerikaner starb am Sonntag (04. Februar) im Alter von 77 Jahren in einem Hospiz in Chicago, wie übereinstimmend mehrere amerikanische Medien melden.

Durch seine Rolle des Martin Crane, dem Vater der Titelfigur, in der vor allem in den USA äußerst beliebten Sitcom „Frasier“ wurde er einem großen Publikum bekannt. Mehrfach wurde Mahoney für seine schauspielerische Leistung in der Serie, in der er von 1993 bis 2004 zu sehen war, für die wichtigsten TV-Preise nominiert. Eine weitere berührende Rolle spielte er in der HBO-Ausnahmeserie „In Treatment – Der Therapeut“, in der er einen depressiv gewordenen Konzernboss darstellte.

Für „Frasier“ gab es zahlreiche Emmys
Für „Frasier“ gab es zahlreiche Emmys

Von Polanski bis Eastwood – aber nicht ohne Malkovich

Mahoney drehte im Laufe seiner Karriere als Mime, die er erst im späten Alter von 37 Jahren begann, mit vielen großen Regisseuren, darunter Barry Levinson („Tin Men“), Norman Jewison („Mondsüchtig“), Roman Polański („Frantic“), Constantin Costa-Gavras („Verraten“), Joel und Ethan Coen („Barton Fink“, „Hudsucker – Der große Sprung“) und Clint Eastwood („In the Line of Fire – Die zweite Chance“). 90er-Kids könnten ihn auch aus der Komödie „Reality Bites – Voll das Leben“ von Ben Stiller kennen.

Kooperation
John Mahoney mit Judy Davis in „Barton Fink“
John Mahoney mit Judy Davis in „Barton Fink“

Zeit seines Lebens fühlte sich Mahoney aber vor allem dem Theater verbunden, wurde 1977 Mitglied der Steppenwolf Theatre Company in Chicago. Dort lernte er auch John Malkovich kennen. Wie es der Mythos so will, sorgte Malkovich – damals noch kein Weltstar, aber auf vielen verschiedenen künstlerischen Pfaden unterwegs – dafür, dass Mahoney auch auf der großen Leinwand sein Charisma und sein für emotionale Zwischentöne offenes Spiel einsetzen durfte.

Bob Riha Jr Getty Images
20th Century Fox Getty Images

Paul McCartney: seine 71 besten Post-Beatles-Songs

Weiterlesen
Zur Startseite