Freestyle-Legende: So erinnert sich ein Rap-Kollege an George Floyd


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Seit dem durch Polizeigewalt verursachten Tod von George Floyd und den darauffolgenden „Black Lives Matter“-Protesten haben sich viele Wegbegleiter zu Wort gemeldet, um an den 46-Jährigen zu erinnern – darunter nun auch ein Musiker, der zusammen mit Floyd auf der Bühne stand. Die beiden Freestyle-Rapper verbindet durch die Hip-Hop-Szene Houstons eine gemeinsame Vergangenheit.

George Floyd trat als Big Floyd auf

Gegenüber „Pitchfork“ erklärte Chris Ward, wie er sich an seinen Kollegen erinnert: „Er war für viele Menschen wie ein großer Bruder. Er hat für Frieden gesorgt. Er war ein Mentor. Ein Mensch mit einer positiven Einstellung. Rundum ein großartiger Mensch.“

George Floyd habe sich in Houston bereits als Musiker einen Namen gemacht, als die Wege der beiden sich kreuzten. „Als ich ihn traf, war Big Floyd schon eine Southside-Legende in Houston – wegen Screwed Up Click. DJ Screw war das Radio der Stadt. Big Floyd hatte schon Tapes, verstand sich gut mit den Leuten und DJ Screw“.

Ward mutmaßte außerdem: „Wenn ich eines von Floyd weiß, dann das: Wenn er wüsste, dass das, was ihm widerfahren ist, die Welt zum Positiven ändert – oder die Art und Weise, wie Menschen mit der Situation umgehen … dann wäre das in Ordnung für ihn.“

Das Hip-Hop-Kollektiv Screwed Up Click und DJ Screw aus Houston sind in Rap-Kreisen und darüber hinaus bekannt. Auf YouTube ist eine Aufnahme von Floyd zu hören, die aus dem Jahr 1996 stammt:


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