„Game of Thrones“-Fans erinnern an Wilko Johnson


von

Als Gitarrist von Dr. Feelgood sorgte Wilko Johnson in den Siebzigern für den unverwechselbaren Sound der englischen Band und spielte schon auf Punkerart Gitarre, bevor es den Punk gab. Fantasyfans ist der am Montag verstorbene Musiker aber vor allem für seinen Auftritt in „Game of Thrones“ bekannt. Dementsprechend traurig sind viele über den Verlust.

„Ein großartiger Musiker und ein grandioser Ilyn Payne“, schrieben auf Twitter Linda Antonsson und Elio Garcia, die Betreiber*innen der Fanseite „Westeros“. „Aber nach allem, das man sagt, war er ein viel angenehmerer Mensch als der Charakter, den er in ‚Game of Thrones‘ spielte.“ „Dr. Feelgood. Ser Ilyn Payne. RIP Wilko Johnson. Ein wahres Original”, schrieb ein anderer Fan.

Auch auf der Plattform Reddit reagierten Fans auf die Nachricht. „Oh, das ist so traurig. Ich erinnere mich daran, gelesen zu haben, dass er krank ist und wir ihn deshalb nicht in den späteren Staffeln sehen konnten. Keine Schmerzen mehr für ihn, möge er in Frieden ruhen“, schrieb ein User. „Das ist ein großer Verlust. Er war ein unglaublich einflussreicher und einzigartiger Gitarrist. Als ‚GoT‘ zum ersten Mal gezeigt wurde, fiel ich fast vom Stuhl, als er auf dem Bildschirm auftauchte. ‚Heilige Scheiße – ist das Wilko Johnsos?!?‘“, erinnerte sich ein anderer.

Johnson war in der Serie in insgesamt vier Episoden in den ersten zwei Staffeln zu sehen, bevor er wegen seiner Krebsdiagnose ausstieg. Er stellte den Henker Ilyn Payne dar, der entsprechend seines Berufes eine im wahrsten Sinne des Wortes einschneidende Rolle in der Geschichte spielt. Auch wenn der Charakter stumm ist, prägte sich Johnson durch seine irren Gesichtsausdrücke ein.