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Gary Glitter wieder wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht

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Gary Glitter wieder wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht

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Am Montag (12. Januar) begann in London ein Prozess gegen Gary Glitter. Dem 70-Jährigen, bürgerlich Paul Gadd, wird vorgeworfen, sich zwischen 1975 und 1980 an drei Mädchen sexuell vergangen zu haben, die zum Tatzeitpunkt unter 13 Jahre alt waren.

Der Fall einstigen Popstars, der mit Hits wie „Do You Wanna Touch Me” und „I’m the Leader of the Gang” in den Siebzigern Millionen Platten verkauft hat, begann 1997: Er wurde verhaftet und zwei Jahre später wegen des Besitzes von Kinderpornos verurteilt. Von seiner vier Monate langen Haft saß er zwei ab.

Gary Glitter setzte sich danach ins Ausland ab und landete in Vietnam, wo er erneut verhaftet und verurteilt wurde, weil er zwei Mädchen missbraucht hatte. Trotz seiner schuldhaften Vergangenheit beteuerte Glitter stets seine Unschuld, erzählte von einem Verschwörungskomplott der Presse.

Seit 2008 ist er zurück in Großbritannien. 2012 wurde er im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal um den früheren BBC-Moderator Jimmy Savile erneut festgenommen und ist auf Kaution frei gewesen.

Nun steht Paul Gadd in London erneut vor Gericht. Am Montag, dem 12. Januar 2015, hat ein neuer Prozess gegen ihn begonnen, der zweite in seiner Heimat. Wieder wegen des gleichen Vergehen: sexueller Missbrauch von Kindern.

Ein voraussichtlich dreiwöchiger Prozess steht ihm bevor. Und auch diesmal erklärt Glitter: “Ich bin unschuldig.”

Die Tat soll er in den Jahren 1975 bis 1980 begangen haben, laut Anklage habe er drei Mädchen, von denen zwei zur Tatzeit noch keine 13 Jahre alt gewesen sein sollen, sexuell missbraucht. Zu den Anklagepunkten gehören Sex mit einem Mädchen unter 13, versuchte Vergewaltigung und sexuelle Nötigung.

Direkt nach Prozessbeginn am Montag wurde der Auftakt der Verhandlung auf Dienstag vertagt. Das entschied der Richter am Southwark Crown Court in London, nachdem Glitter seine Personalien bestätigt hatte.

Der Beginn der Hauptverhandlung wurde aber auch am Dienstag um mehrere Stunden verschoben, angeblich wegen Rechtsfragen, die die Parteien zunächst unter sich klären müssten.

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