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Geistig verwirrter Verbrecher beschuldigt Slayer an Mord beteiligt gewesen zu sein

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Geistig verwirrter Verbrecher beschuldigt Slayer an Mord beteiligt gewesen zu sein

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Der möglicherweise psychisch kranke US-Amerikaner Leroy Smith III ist angeklagt, seinen Vater mit mehreren Messerstichen getötet und danach zerstückelt zu haben. Bei einer Anhörung am Montag (05. Januar) hat der 25-Jährige ausgesagt, dass auch die Metal-Band Slayer in die Ereignisse involviert sei, wie centralmaine.com berichtet.

„Mir wurde eine Pistole an den Kopf gesetzt und ich musste schwören, dass ich nicht verrate, wer ich bin“, erklärte Smith dem Richter, der ihn wiederholt dazu aufforderte, nicht weiter zu sprechen. „Bisher wurde gegen keinen der Verantwortlichen ermittelt. Die ganze Band Slayer war anwesend. Mir wurde gesagt, sie würden zu weit gehen. Ich habe bei Facebook eine Nachricht an sie geschickt, dass Jeff Hanneman, ihr Gitarrist, sich das Leben nehmen würde. Er hat sich dann am 5. Mai 2013 das Leben genommen“, behauptete Smith weiter.

Der Vorfall soll sich angeblich 2011, drei Jahre vor der Tat, ereignet haben. Laut Gerichtspsychologin Ann LeBlanc leidet Smith unter „akuten Wahnvorstellungen“. „Er denkt, er sei Gott und hat gleichzeitig die Vorstellung, die beste Gitarrist der Welt zu sein“, so LeBlanc, die Smith für nicht prozessfähig befunden hat, auch weil er eine medikamentöse Behandlung bisher verweigert. Zusätzlich diagnostizierte sie eine schwere Schizophrenie bei Smith, der laut seiner Anwältin Pamela Ames eine bedenkliche Fixierung auf bestimmte Metal-Gruppen offenbare.

Der Angeklagte hat die ihm zur Last gelegte Tat gestanden. Ermittler fanden an dem von Smith angegebenen Tatort entsprechende Beweise für seine Aussage. Der mutmaßliche Täter gab vor Gericht an, von seinem Vater ein Leben lang sexuell missbraucht worden zu sein – weswegen er sich bereits mehrfach in psychiatrischer Behandlung befand.

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