Gewinnen: Konzert-Tickets und Meet & Greet mit Sting und Shaggy

Mit „44/876“ haben Sting und Shaggy jüngst ihr erstes gemeinsames Album veröffentlicht. Mit der Platte gehen die beiden Musik-Koryphäen gemeinsam auf Deutschland-Tour. ROLLING STONE verlost für den Auftritt im Volkspark Mainz (08. Juli 2018) nicht nur 1×2 Tickets – sondern auch ein Meet& Greet mit Sting und Shaggy.

Dafür müssen Sie lediglich das Gewinnformular ausfüllen und als Lösungswort angeben, auf welchen Platz der besten Sting- und Police-Songs aller Zeiten wir „Don’t Stand So Close To Me“ gewählt haben (die Antwort finden Sie in der Galerie):

Gewinnen:

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Ihre Lösung (Pflichtfeld)

STING & SHAGGY | LIVE

08.07.2018 – Volkspark (Mainz)
12.07.2018 – Domplatz (Fulda)
13.07.2018 – Barockgarten am Festspielhaus (Füssen)
23.07.2018 – Schloss Salem (Salem)

Review: Sting & Shaggy „44/876“

Ein ungewöhnliches Paar, wie aus einer Komödie im Londoner Westend: Exzentriker der Karibik. Hier der weiße, 66-jährige Alleskönner, ein jovialer Weltstar und Weltbürger mit Hang zum Angebertum, internationale Vorwahl: 44. Dort der Dancehall-Showman aus Kingston mit 876-Vorwahl, der es vor zwei Jahrzehnten in jamaikanischem Überschwang zu zwei Schunkel-Welthits brachte. Noch heute werden „Boombastic“ oder „Oh Carolina“ oft auf Gartenpartys gespielt.

Diese zwei nicht mehr ganz taufrischen Typen ziehen also los, dem etwas eingerosteten Musikgenre Reggae Ehre zu erweisen. Kein Aufbruch in die Avantgarde, sondern eine handwerkliche Fingerübung. Dabei sind grundsolide Mitspieler, etwa Robbie Shakespeare von Sly & Robbie. Für Sting zudem ein Rückgriff auf den Beginn seiner Karriere, als er als Bassmann von The Police immer mal wieder den Offbeat-Riddim pflegte.

Eine Vorstellung von der relaxten Atmo bekommt man beim Anschauen des Videos zur Single „Don’t Make Me Wait“: Shaggy zieht durch Kingstons Gassen, Sting trinkt im Hintergrund friedlich ein Red Stripe aus der Büchse. Die Ureinwohner sind cool oder machen Faxen. Shaggys Böllerstimme toastet, Sting hält sein Tenororgan dagegen. Das alles auf Grundlage des Band-basierten Reggae-Sounds, wie man ihn aus den Siebzigern und Achtzigern kennt.

Über die Langstrecke geht es dann moderner und variantenreicher zu. Doch selbst in computerisierten Raggamuffin-Songs wie „44/876“ wird explizit der Geist von Bob Marley angerufen. Die Musikkultur Jamaikas als bunter Bilderbogen. Lovers Rock, Bluebeat, Ska: alles dabei. Aus dem Rahmen fällt der Breitwand-Ethnopop von „Dreaming In The U.S.A.“, Stings Abgesang auf Amerikas einstige Popträume. Shaggy steuert als zweite Stimme die jamaikanische Perspektive bei.

Letztlich sind die zwölf Tracks Stings persönliche Rundreise durch eine geschätzte Subkultur. Er hört überall „Reggae music playin’ in the streets“. Eine naive Verehrung, die man ihm glauben mag. Sting hat ein weiteres Musical daraus gemacht. (Universal)

Ralf Niemczyk


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