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Nach ESC-Absage: Xavier Naidoo bekommt Beistand von Herbert Grönemeyer – „nur ein ganz normaler Bürger“


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Nachdem der NDR überraschend bekannt gab, die Nominierung für Xavier Naidoos Teilnahme am ESC 2016 zurück zu ziehen, wurden ein interner Brief der Redakteure des Senders bekannt. Über die Kritik am Sänger haben sich auch einige Prominente geäußert, die ihm zur Seite stehen wollen. Auch Herbert Grönemeyer findet es eine Unverschämtheit, wie mit dem Xavier Naidoo umgegangen wird und postete am Dienstag (24. November) ein Statement auf Facebook. Laut Grönemeyer ist Naidoo nur ein „ganz normaler Bürger“.

Im Post des „Bochum“-Sängers heißt es: „Der NDR konnte sich glücklich schätzen, so ein Kaliber wie Xavier für seine Eurovision gewonnen und überredet zu haben. Was jetzt auf seinem Rücken für ein absurdes Theater abgefertigt wird, ist unverständlich.“

„Xavier ist weder homophob, noch rechts … sondern neugierig“

Auch zu den politischen Aussagen des Sängers, seiner vermeintlichen Nähe zu rechten Gruppen, Verschwörungstheorien und Homophobie hat Herbert Grönemeyer eine Meinung. „Xavier ist einer der besten und etabliertesten Musiker und Sänger bei uns, weder homophob, noch rechts und reichsbürgerlich, sondern neugierig, christlicher Freigeist und zum Glück umtriebig und leidenschaftlich. Wir brauchen keine Gesinnungspolizei oder Meinungsüberwachung …“, so der 59-Jährige.

Auf Facebook hatten sich auch bereits Rea Garvey, Michael Mittermeier und Til Schweiger auf Naidoos Seite geschlagen. Letzterer nannte die öffentliche Kritik an Xavier Naidoo eine „Form des Terrorismus“.

Lieber Michael, deinem Text kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen…ausser vielleicht, dass auch ich erschüttert…

Posted by Til Schweiger on Freitag, 20. November 2015

Lesen Sie hier das komplette Statement von Herbert Grönemeyer

Der NDR konnte sich glücklich schätzen, so ein Kaliber wie Xavier für seine Eurovision gewonnen und überredet zu haben….

Posted by Herbert Grönemeyer on Dienstag, 24. November 2015


Nach ESC-Vorwürfen: Måneskin-Sänger wird sich freiwilligem Drogentest unterziehen

Am Samstagabend (22.05.) wurde die italienische Band Måneskin zum Gewinner des Eurovision Song Contest 2021 gekürt – doch nur kurze Zeit nach dem Sieg sahen sich die Mitglieder mit einer unangenehmen Frage konfrontiert. In der Pressekonferenz nach der Show sprach ein Journalist an, was einige Twitter-User während der Übertragung aus dem Green Room beobachtet haben wollen: Hat Sänger Damiano David tatsächlich vor einem Millionenpublikum gekokst? https://twitter.com/christiancalgie/status/1396231662556618753 Der Künstler verneinte sofort, doch später sah sich die Band gezwungen, auch auf Instagram ein kurzes Statement zu posten. Darin war zu lesen, dass niemand in der Gruppe ein Problem damit habe, sich testen…
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