Guns N‘ Roses: Die 10 besten Songs im Ranking

Die zehn besten Songs von Guns N’ Roses – von „November Rain“ bis „Sweet Child O’ Mine“.

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5. „Welcome to the Jungle“

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Gibt es einen besseren Opener für ein Debütalbum als „Welcome to the Jungle“? Der Song bereitet perfekt den Boden für alles, was folgt. Und eigentlich für die gesamte Karriere der Band. Axl Rose sagte einmal, der Song sei von einer zufälligen Begegnung mit einem verstörten Mann in New York inspiriert worden.

„Dieser schwarze Typ kam auf mich zu“, erzählte er. „Er sagte: ‚Weißt du, wo du bist? Du bist im Dschungel, Baby! Du wirst sterben!‘“ Das Video zeigt Axl bei seiner Ankunft in Los Angeles. Noch mit Heu im Mund, bevor er von der Stadt verschluckt wird. MTV spielte den Clip anfangs nur spät nachts. Doch das Publikum liebte ihn. Und bald lief er zur besten Sendezeit. Für die Band änderte sich alles.

4. „Rocket Queen“

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Die zwölf Songs auf „Appetite for Destruction“ beleuchten viele Facetten der dunklen Seiten von Los Angeles – von Pornografie über Alkohol bis hin zu Heroin. Als eine Art reinigender Abschluss entschieden sich Guns N’ Roses, das Album mit einem positiveren Ton zu beenden.

„Ich habe diesen Song für ein Mädchen geschrieben, das eine Band gründen wollte, die ‚Rocket Queen‘ heißen sollte“, sagte Axl 1988. „Sie hat mich eine Zeit lang am Leben gehalten. Der letzte Teil des Songs ist meine Botschaft an diese Person – oder an jeden, der etwas daraus ziehen kann.“ Ganz Guns N’ Roses-typisch stammen die orgasmischen Stöhngeräusche am Ende allerdings von Steven Adlers Freundin Adriana Smith, die im Studio Sex mit dem Sänger hatte.

3. „Estranged“

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Es ist offensichtlich, dass Axl Rose in einer düsteren Phase war, als er „Estranged“ schrieb – ein neunminütiger Schrei der Verzweiflung über eine verlorene Liebe. „Alt im Herzen, aber ich bin erst 28“, schrieb er. „Und viel zu jung, um mir von der Liebe das Herz brechen zu lassen.“ Der Song gehört zu den längsten im Katalog von Guns N’ Roses.

Beim Video stand Axl vor einem Problem. Es sollte die Trilogie mit „Don’t Cry“ und „November Rain“ abschließen, doch inzwischen hatte er sich von Video-Partnerin Stephanie Seymour getrennt. Axl dachte unkonventionell – und entschied sich stattdessen, mit Delfinen zu schwimmen. Das Video ist das unbeliebteste der drei.

2. „Sweet Child O’ Mine“

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Es gibt nicht viele Songs von Guns N’ Roses, die mühelos von Künstlern wie Carrie Underwood, Sheryl Crow oder den Black Eyed Peas gecovert werden können. „Sweet Child O’ Mine“ ist vielleicht ihr zugänglichstes Stück und entstand aus einer spontanen Jam-Session spät in den Aufnahmen zu „Appetite for Destruction“.

Axl schrieb den Text über seine damalige Freundin Erin Everly, auch wenn er ihn nie ganz fertigstellte. Die Zeile „Where do we go now?“ war ursprünglich eine echte Frage – er wusste selbst nicht, wie es weitergehen sollte. Am Ende passte sie perfekt. Der Song wurde der einzige Nummer-eins-Hit der Band in den USA.

1. „November Rain“

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Es gibt eine legendäre Folge von „Beavis and Butt-Head“, in der Butt-Head sich seinen eigenen Hochzeitstag ausmalt: Slash ist sein Trauzeuge, und er heiratet eine Frau, die exakt wie Stephanie Seymour aussieht. Eine Szene direkt aus dem Video zu „November Rain“, eingebrannt ins kollektive Gedächtnis aller, die 1992 auch nur gelegentlich MTV schauten.

Der Sender spielte den Clip gefühlt 50.000 Mal in diesem Jahr – obwohl bis heute niemand genau weiß, warum die Braut stirbt und warum alle Gäste bei ein bisschen Regen derart ausflippen. Einer springt sogar durch die Hochzeitstorte. Der Song, klar inspiriert von Elton Johns „Funeral for a Friend/Love Lies Bleeding“, beschäftigte Axl jahrelang, angeblich schon seit 1983.

1992 veröffentlichte er ihn schließlich auf „Use Your Illusion I“. Der Song hätte eine neue Ära für die Band einläuten können – stattdessen steht er als eines ihrer letzten Meisterwerke.